Trächtige Hündin – Worauf sollte man achten?
Die Trächtigkeit einer Hündin ist eine besondere und sensible Phase. Innerhalb von etwa 63 Tagen entwickelt sich neues Leben – eine enorme körperliche und hormonelle Leistung für die werdende Mutter. Eine gute Vorbereitung, angepasste Fütterung und aufmerksame Beobachtung sind entscheidend für eine gesunde Hündin und vitale Welpen. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du während der Trächtigkeit unbedingt achten solltest.
1. Dauer und Verlauf der Trächtigkeit
Die durchschnittliche Trächtigkeitsdauer beträgt 58–65 Tage (im Schnitt 63 Tage). Sie verläuft in drei Phasen:
1.–3. Woche
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Äußerlich meist keine Veränderungen
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Embryonen nisten sich ein
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Keine Futterumstellung notwendig
4.–5. Woche
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Leichte Gewichtszunahme
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Zitzen können sich vergrößern
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Ultraschall bestätigt Trächtigkeit
6.–9. Woche
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Deutlich wachsender Bauchumfang
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Steigender Energiebedarf
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Vorbereitung auf Geburt & Milchbildung
Besonders das letzte Drittel ist ernährungsphysiologisch entscheidend.
2. Die richtige Ernährung – Qualität vor Quantität
ℹ️Ein häufiger Fehler: Zu frühes „Hochfüttern“. In den ersten 4–5 Wochen braucht die Hündin keine deutlich erhöhte Futtermenge. Eine Überversorgung kann zu unnötiger Gewichtszunahme führen – was die Geburt erschwert.
Ab der 5.–6. Woche:
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Energiebedarf steigt deutlich
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Hochwertiges, energiereiches Futter ist sinnvoll
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Mehrere kleinere Mahlzeiten entlasten den Magen
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Ausreichende Proteinversorgung ist essenziell
Wichtige Nährstoffe in der Trächtigkeit:
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Hochwertiges Protein
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Omega-Fettsäuren
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Calcium & Phosphor (im richtigen Verhältnis!)
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Eisen
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Zink
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Vitamin A, D3 und E
Bei großen Würfen oder sehr schlanken Hündinnen kann eine ergänzende Unterstützung sinnvoll sein.
3. Gewichtskontrolle
Eine tragende Hündin sollte:
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Nicht zu wenig zunehmen
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Aber auch nicht verfetten
Als Richtwert gilt eine Gewichtszunahme von 15–25 % des Normalgewichts – abhängig von Wurfgröße und Rasse.
Übergewicht erhöht das Risiko für:
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Schwergeburten
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Kaiserschnitt
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Stoffwechselprobleme
4. Bewegung – Ja, aber angepasst
Bewegung ist weiterhin wichtig, aber angepasst:
✔️ Regelmäßige, moderate Spaziergänge
✔️ Kein Hochleistungssport
✔️ Kein wildes Toben oder Springen im letzten Drittel
Bewegung fördert:
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Durchblutung
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Muskeltonus
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Geburtsvorbereitung
5. Stress vermeiden
Stress wirkt sich negativ auf:
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Hormonhaushalt
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Futteraufnahme
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Immunsystem
Vermeiden Sie:
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Große Veränderungen im Alltag
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Neue Rudelmitglieder
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Häufige Ortswechsel
Eine ruhige, stabile Umgebung unterstützt die Trächtigkeit enorm.
6. Tierärztliche Betreuung
Empfehlenswert sind:
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Ultraschall ab Tag 25
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Eventuell Röntgen ab Tag 50 (Wurfanzahlbestimmung)
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Regelmäßige Kontrolle bei Auffälligkeiten
Sofort zum Tierarzt bei:
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Fieber
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Starkem Ausfluss
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Apathie
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Futterverweigerung über mehrere Tage
7. Vorbereitung auf die Geburt
Ab der 7.–8. Woche sollte vorbereitet werden:
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Wurfkiste an ruhigem Ort
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Waschbare Unterlagen
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Wärmemöglichkeit für Welpen
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Notfallnummer des Tierarztes bereithalten
Etwa 12–24 Stunden vor der Geburt sinkt die Körpertemperatur der Hündin unter 37 °C – ein sicheres Anzeichen für die bevorstehende Geburt.
8. Unterstützung in der letzten Phase
Im letzten Drittel:
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Kleinere, energiereiche Mahlzeiten
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Eventuell ergänzende Energiequellen
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Immer frisches Wasser
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Beobachtung der Milchleisten
Nach der Geburt steigt der Energiebedarf nochmals stark an – besonders bei großen Würfen.
Häufige Fehler in der Trächtigkeit
❌ Zu frühes Überfüttern
❌ Calcium ohne tierärztliche Empfehlung zufüttern
❌ Zu wenig Bewegung
❌ Stress und Unruhe
❌ Fehlende Geburtsvorbereitung
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Diese Welpenmilch ist ideal, wenn du die Hündin gegen Ende der Trächtigkeit zusätzlich versorgen und gleichzeitig für eine sanfte Welpenaufzucht nach der Geburt vorsorgen möchtest.
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Welpen- und Jungtierfutter – unterstützt das Wachstum. Während Welpen aus der Milchphase herauswachsen und die Hündin in der Säugezeit sehr viel Energie braucht, kann ein speziell abgestimmtes Welpenfutter helfen.
ℹ️Für trächtige Hündinnen gilt: Eine Umstellung auf ein hochwertiges Welpenfutter oder ergänzende Ernährung sollte idealerweise ab der 5. Woche der Trächtigkeit beginnen, da dann der Bedarf an Energie und Nährstoffen steigt.
Fazit
Eine Trächtigkeit ist kein Krankheitszustand – sondern ein natürlicher Prozess. Mit:
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angepasster Ernährung
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kontrollierter Gewichtszunahme
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moderater Bewegung
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stressfreier Umgebung
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guter Vorbereitung
schaffst duoptimale Voraussetzungen für eine gesunde Mutterhündin und vitale Welpen.
Eine aufmerksame, ruhige Begleitung ist die beste Unterstützung, die du deiner Hündin geben kannst.
ℹ️Hinweis: Gesetzlich dürfen keine Heilversprechen gemacht werden. Aussagen zu den Produkten beziehen sich daher auf bekannte Eigenschaften der Inhaltsstoffe.
