Vergiftung beim Hund an Weihnachten: Erste Hilfe und was zu tun ist

Vergiftung beim Hund an Weihnachten: Erste Hilfe und was zu tun ist

Weihnachten ist eine besinnliche Zeit – doch leider lauern in vielen Haushalten auch Gefahren für unsere vierbeinigen Freunde. Schokolade, Weihnachtsbaumdekorationen oder bestimmte Pflanzen können für Hunde hochgiftig sein. Im Ernstfall zählt jede Minute. Hier erfahren Hundebesitzer, wie sie Vergiftungen erkennen und richtig handeln.


Was muss ich tun

Es gibt keine rein tiermedizinischen Giftnotrufzentralen in Deutschland, aber die acht humanmedizinischen Giftnotrufzentralen (z.B. in Bonn, München, Berlin) können auch bei Tiervergiftungen beraten, besonders wenn es um Humanarzneimittel geht, und verweisen oft an spezialisierte Tierärzte, die 24/7 erreichbar sind. Der erste Ansprechpartner bei einer akuten Tiervergiftung sollte immer ein Tierarzt oder eine Tierklinik sein.

 

Giftnotruf

Berlin (zuständig für Berlin und Brandenburg) 

+49 (0)30 19240

Bonn (zuständig für Nordrhein-Westfalen) 

+49 (0)228 19240

Erfurt (zuständig für Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen)

+49 (0)361 730 730

Freiburg (zuständig für Baden-Württemberg)

+49 (0)761 19240

Göttingen (zuständig für Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein)

+49 (0)551 19240

Mainz (zuständig für Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland)

+49 (0)6131 19240

München (zuständig für Bayern)

+49 (0)89 19240


Typische Weihnachtsgefahren für Hunde

  1. Schokolade: Enthält Theobromin, das für Hunde giftig ist. Schon kleine Mengen können zu Erbrechen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen oder Krampfanfällen führen.
  2. Weihnachtsplätzchen Zuckerfreies Gebäck: Produkte mit Xylit (Zuckerersatz) können zu starkem Blutzuckerabfall und Leberschäden führen.
  3. Weihnachtsbaum Deko: Tannennadeln, Lametta, Kerzenwachs oder Kugeln können verschluckt werden und zu Vergiftungen oder inneren Verletzungen führen.
  4. Weihnachtspflanzen: Christrose, Mistel, Weihnachtsstern: sehr giftig, können Erbrechen, Durchfall, Herzprobleme oder sogar Leberversagen auslösen.
  5. Alkohol Medikamente: Selbst kleine Mengen können gefährlich sein.

 

Erste Anzeichen einer Vergiftung beim Hund

  • Erbrechen oder Durchfall

  • Starkes Sabbern

  • Zittern, Unruhe oder Krampfanfälle

  • Appetitlosigkeit

  • Schwäche oder Koordinationsstörungen

Schnelles Handeln ist entscheidend.

 

Erste Hilfe Massnahmen

Ruhe bewahren
Hunde spüren Panik – es hilft, ruhig zu bleiben, um den Hund nicht zusätzlich zu stressen.

 

Tierarzt kontaktieren

Direkt die Tierklinik oder den Tierarzt anrufen.

Genaue Angaben machen: was wurde gefressen, wie viel, wann und welche Symptome auftreten.

 

oder den Giftnotruf wählen.


Sie geben konkrete Handlungsempfehlungen.

 

NICHT selbst Erbrechen auslösen, außer der Tierarzt empfiehlt es ausdrücklich.

 

Symptome überwachen

Herzfrequenz, Atmung, Bewusstsein prüfen.

 

Den Hund ruhig und warm halten.

 

Falls möglich, Verpackung oder Reste des Giftes mitbringen.

 

 

Prävention für die Zukunft

  • Schokolade und Süßigkeiten außer Reichweite aufbewahren

  • Tannennadeln und Lametta sichern oder vermeiden

  • Giftige Pflanzen nicht in Hunde-reichweite platzieren

  • Medikamente und Alkohol sicher verstauen

 

Unsere Produktempfehlung zu wenn der Magen mal verstimmt ist: 

➡️ Dogoteka DogoDigestive

Zur Förderung und Stabilisierung der physiologischen Verdauung, für eine normale Verdauungs- und Magenfunktion. NICHT GEEIGNET BEI EINER VERGIFTUNG!

 

Fazit

Weihnachten sollte für Hund und Halter eine friedliche Zeit sein. Kleine Vorsichtsmaßnahmen können große Risiken verhindern. Im Ernstfall zählt schnelles Handeln: Ruhe bewahren, den Tierarzt oder eine Giftinformationsstelle kontaktieren und den Hund sicher überwachen.

 

ℹ️ Hinweis: Gesetzlich dürfen keine Heilversprechen gemacht werden. Aussagen zum Produkt beziehen sich daher auf bekannte Eigenschaften der Inhaltsstoffe.


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