
Rezepturen für einen gereizten Verdauungstrakt: hoch verdaulich, fettreduziert und mit präbiotischen Fasern, die die Darmflora stabilisieren.



Nach Durchfallepisoden, Antibiotikagaben oder bei chronisch weichem Kot braucht der Darm eine schonende, gut aufgeschlossene Rezeptur mit reduziertem Fettanteil.
Präbiotische Fasern wie Rübenschnitzel, Inulin und Flohsamen binden Wasser und geben der erwünschten Darmflora Nahrung.
Ein einmaliger Durchfall nach dem Fressen von etwas Falschem gibt sich meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Chronisch weicher Kot über mehrere Wochen, Gewichtsverlust oder Blut im Kot gehören abgeklärt — dahinter können Parasiten, IBD, exokrine Pankreasinsuffizienz oder Unverträglichkeiten stecken.
Hohe Verdaulichkeit über 88 %, reduzierter Fettanteil, moderate Proteinmenge aus gut verwertbaren Quellen, präbiotische Fasern und häufig zugesetzte Elektrolyte. Ziel ist, dem Darm möglichst wenig Arbeit zu machen.
Nach einer Antibiotikatherapie ist das Mikrobiom nachhaltig verändert. Probiotische Kulturen und präbiotische Ballaststoffe über vier bis sechs Wochen unterstützen die Neubesiedlung. Kombiniert mit einer stabilen Fütterungsroutine ist das der wirksamste Hebel.
Drei bis vier kleine Mahlzeiten statt zwei großen, Futter auf Zimmertemperatur, ausreichend Wasser und keine wechselnden Toppings. Bei akutem Durchfall keine Nulldiät über 24 Stunden hinaus — der Darm braucht Nährstoffe für die Regeneration der Schleimhaut.
Höchstens 12 bis 24 Stunden und nur bei erwachsenen, sonst gesunden Hunden. Längeres Fasten verzögert die Regeneration der Darmschleimhaut. Welpen und Senioren sollten gar nicht fasten.
Bei Blut im Kot, Erbrechen, Fieber, Apathie, bei Welpen und Senioren sofort — sonst wenn der Durchfall länger als 48 Stunden anhält oder der Hund abbaut.
Sie unterstützen den Wiederaufbau nach Störungen. Ohne passende Grundfütterung sind sie aber keine Dauerlösung — das Futter bleibt der Haupthebel.