
Krokettengröße, Energiedichte und Gelenkunterstützung richten sich nach dem Körpergewicht. Wähle die Größenklasse deines Hundes und finde passend abgestimmte Rezepturen.








Kleine Hunde haben einen deutlich höheren Energiebedarf je Kilogramm Körpergewicht als große — bei kleinerem Magen. Sie brauchen dichteres Futter in kleineren Kroketten.
Große Rassen brauchen umgekehrt eine kontrollierte Energiezufuhr und Unterstützung für den stärker belasteten Bewegungsapparat.

Ein 5-kg-Hund benötigt rund 60 bis 70 kcal je Kilogramm Körpergewicht, ein 40-kg-Hund nur etwa 40 bis 45. Deshalb ist Futter für kleine Rassen bewusst energiedichter — die nötige Menge passt sonst nicht in den kleinen Magen.
Die Krokette muss zum Gebiss passen: zu klein wird geschluckt, zu groß verweigert. 6 bis 8 mm für kleine, 10 bis 12 mm für mittlere und 12 bis 16 mm für große Rassen sind bewährte Werte.
Je schwerer der Hund, desto höher die Belastung auf Hüfte, Ellenbogen und Wirbelsäule. Rezepturen für große Rassen enthalten daher regelmäßig Glucosamin, Chondroitin und Omega-3-Fettsäuren und sind moderater in der Energiedichte, um Übergewicht vorzubeugen.
Tiefbrüstige große Rassen wie Dogge, Schäferhund oder Weimaraner haben ein erhöhtes Risiko. Zwei bis drei kleinere Mahlzeiten statt einer großen, keine intensive Bewegung eine Stunde vor und nach dem Fressen und ruhiges Fressen ohne Hektik senken das Risiko.
Sinnvoll ja, zwingend nein. Der Unterschied liegt in Krokettengröße und Energiedichte. Ein kleiner Hund kann normales Adultfutter fressen, muss dann aber eine relativ größere Portion bewältigen.
Orientiere dich am Endgewicht und am Kauverhalten. Bei 22 bis 28 kg funktionieren beide Varianten; entscheide über die Krokettengröße, die dein Hund tatsächlich kaut statt schluckt.
Mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen, eine Stunde Ruhe vor und nach dem Fressen, kein Fressen aus stark erhöhtem Napf und Anti-Schling-Napf bei hastigen Fressern.