

Exclusion
Exclusion Urinary Schwein, Hirse & Reis Small ist ein Diätalleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde kleiner Rassen zur Auflösung von Struvitsteinen und zur Reduzierung ihrer Neubildung. Das Futter wirkt harnsäuernd, enthält mit 0,05 Prozent nur wenig Magnesium und regt über einen erhöhten Natriumgehalt die Trinkmenge an, um den Urin zu verdünnen. Kann trocken oder eingeweicht angeboten werden — was die Flüssigkeitsaufnahme zusätzlich erhöht.
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Exclusion Hypoallergenic Ente & Kartoffel Nassfutter
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Struvitsteine treten bei kleinen Hündinnen besonders häufig auf — oft als Folge wiederkehrender Blasenentzündungen, bei denen harnstoffspaltende Bakterien den Urin-pH ins Basische verschieben. Genau dort entstehen die Kristalle. Die gute Nachricht: Struvit ist unter den Harnsteinen der Sonderfall, der sich rein über die Ernährung auflösen lässt, ohne Operation.
Exclusion Urinary greift dafür an drei Punkten gleichzeitig an. Der erste ist der pH-Wert: Struvit ist nur im basischen Milieu stabil; wird der Urin angesäuert, gehen bestehende Kristalle wieder in Lösung. Das Futter hat entsprechend harnsäuernde Eigenschaften — der Schwefelgehalt von 0,3 Prozent und Calciumsulfat-Dihydrat mit 0,5 Prozent tragen dazu bei.
Der zweite Hebel ist das Magnesium. Mit 0,05 Prozent liegt der Gehalt so niedrig, dass einer der beiden Hauptbausteine von Struvit — chemisch Magnesium-Ammonium-Phosphat — schlicht knapp wird. Der dritte Hebel ist die Verdünnung: Der Natriumgehalt ist mit 0,7 Prozent bewusst erhöht, was den Hund dazu bringt, mehr zu trinken. Ein verdünnter Urin bedeutet niedrigere Konzentration aller steinbildenden Substanzen. Bei der Small-Variante kommt ein praktischer Zusatzhebel dazu: Das Futter darf laut Hersteller auch eingeweicht angeboten werden — jeder Milliliter Wasser, der über das Futter mitkommt, verdünnt den Urin zusätzlich.
Der Proteingehalt ist mit 18 Prozent reduziert, stammt aber aus hochwertigen Quellen: dehydriertes Schweinefleisch mit 12 Prozent und hydrolysiertes Schweineprotein. Weniger Protein bedeutet weniger Harnstoff und weniger Ammonium — und Ammonium ist der zweite Baustein des Struvits. Als Kohlenhydratquellen dienen Sorghum-Hirse mit 40 Prozent und Reis mit 25 Prozent nach der 1+2-Formel. Die Energie kommt über 15 Prozent Fett.
Fructo-Oligosaccharide mit 0,2 Prozent unterstützen die Darmflora und tragen zur Reduzierung von Harnstoff bei, Beta-Glucane aus Bäckerhefe ergänzen die Darmkomponente. Der Hersteller nennt einen klaren Zeitrahmen: 5 bis 12 Wochen zur Auflösung, bis zu 6 Monate zur Verringerung der Wiederkehr.


pH-Senkung, Magnesiumreduktion und Harnverdünnung greifen gleichzeitig — deshalb wirkt das Futter sowohl auflösend als auch vorbeugend.
Struvitsteine gehören zu den wenigen Harnsteinen, die sich rein diätetisch auflösen lassen. Ein harnsäuerndes Futter kann eine Zystotomie überflüssig machen.
Der Hersteller gibt diese Zubereitungsform ausdrücklich frei — bei einer Diät, deren Erfolg an der Harnverdünnung hängt, ist das ein direkt wirksamer Vorteil.
Mit 0,05 Prozent ist der Gehalt so niedrig, dass Struvit — Magnesium-Ammonium-Phosphat — die Grundlage fehlt.
5 bis 12 Wochen zur Auflösung, bis zu 6 Monate zur Rezidivprophylaxe — man weiß, worauf man sich einlässt und wann kontrolliert werden sollte.
18 Prozent aus hochwertigen Quellen bedeuten weniger Harnstoff und weniger Ammonium bei gleichbleibender Versorgung.
Eine eigene Small-Ausführung mit Fütterungstabelle ab 2 kg — bei 45 bis 55 Gramm Tagesration lässt sich eine Tabelle für große Rassen nicht herunterrechnen.
, die aufgelöst werden sollen.
und daraus folgender Kristallbildung.
zur Rezidivprophylaxe.
, bei denen sich Kristalle bilden.
— hier hilft sowohl der erhöhte Natriumgehalt als auch das Einweichen.
, denen eingeweichtes Futter die Aufnahme erleichtert.


Fütterung über 5 bis 12 Wochen als einzige Futterquelle, mit tierärztlicher Kontrolle des Auflösungsfortschritts.
Nach erfolgreicher Auflösung oder Operation bis zu 6 Monate.
Das Futter einweichen — das erhöht die Flüssigkeitsaufnahme direkt.
Rund 105 bis 115 g pro Tag laut Fütterungstabelle.
45 bis 55 g täglich — hier lohnt sich eine Küchenwaage.
Steinart tierärztlich abklären lassen — bei Oxalatsteinen ist dieses Futter nicht geeignet.
1. Steinart abklären lassen. Das ist der wichtigste Schritt vor der Umstellung: Das Futter ist auf Struvitsteine ausgelegt. Bei Calciumoxalatsteinen wäre die Ansäuerung kontraproduktiv. 2. Tagesmenge nach Körpergewicht bestimmen — die Grammangaben je Gewichtsklasse stehen in der Fütterungstabelle unter Punkt 10. 3. Trocken oder eingeweicht anbieten. Beides ist möglich. Eingeweicht bringt zusätzlich Flüssigkeit ins Futter, was die Harnverdünnung direkt unterstützt — bei dieser Diät ein echter Wirkbeitrag, kein bloßer Komfort. 4. Als einzige Futterquelle füttern. Leckerlis und Kauartikel verändern den Urin-pH und können die harnsäuernde Wirkung aufheben. 5. Trinkwasser reichlich bereitstellen. Der erhöhte Natriumgehalt soll die Trinkmenge steigern — das funktioniert nur, wenn immer frisches Wasser verfügbar ist. Mehrere Wasserstellen im Haushalt helfen. 6. Fütterungsdauer je nach Ziel: - Auflösung von Struvitsteinen: 5 bis 12 Wochen - Verringerung der Wiederkehr: bis zu 6 Monate 7. Kontrolltermine einhalten und vor der Anwendung tierärztlichen Rat einholen. Kühl und trocken lagern.

Struvitsteine sind unter den Harnsteinen der Sonderfall: Sie lassen sich rein über die Ernährung auflösen, ohne Operation. Voraussetzung ist ein Futter, das gleichzeitig an mehreren Stellen ansetzt — und genau das leistet Exclusion Urinary. Die Ansäuerung bringt bestehende Kristalle wieder in Lösung, weil Struvit nur im basischen Milieu stabil ist. Der auf 0,05 Prozent gesenkte Magnesiumgehalt entzieht der Neubildung einen der beiden Grundbausteine. Der erhöhte Natriumgehalt steigert die Trinkmenge und verdünnt den Urin. Und das reduzierte, aber hochwertige Protein liefert weniger Ammonium — den zweiten Struvit-Baustein. Für kleine Hunde kommt ein vierter Hebel dazu: Diese Variante darf eingeweicht gefüttert werden. Bei einer Diät, deren Wirkung wesentlich an der Harnverdünnung hängt, ist das kein Komfortmerkmal, sondern ein direkter Beitrag zum Behandlungserfolg. Wichtig bleibt: Die Steinart muss vorher feststehen, denn bei Oxalatsteinen wäre dieselbe Strategie falsch.
Das richtet sich nach dem Körpergewicht — die Grammangaben von 2 bis 10 kg stehen in der Fütterungstabelle.
5 bis 12 Wochen zur Auflösung von Struvitsteinen, bis zu 6 Monate zur Verringerung ihrer Wiederkehr.
Struvitsteine sind im sauren Urin nicht stabil. Das Futter ist ausdrücklich zur Auflösung und zur Reduzierung des Wiederauftretens entwickelt. Der Fortschritt sollte tierärztlich kontrolliert werden.
Nein. Das Futter ist auf Struvitsteine ausgelegt; bei Oxalatsteinen wäre eine Harnansäuerung kontraproduktiv. Die Steinart muss tierärztlich bestimmt werden.
Ja. Der Hersteller gibt an, dass es trocken oder eingeweicht angeboten werden kann — das erhöht die Flüssigkeitsaufnahme und unterstützt die Harnverdünnung.
Um die Trinkmenge zu steigern und den Urin zu verdünnen. Ein verdünnter Urin senkt die Konzentration steinbildender Substanzen.
Struvit ist chemisch Magnesium-Ammonium-Phosphat. Ein niedriger Magnesiumgehalt entzieht der Steinbildung einen Grundbaustein.
Das Futter soll als einzige Futterquelle gefüttert werden. Leckerlis verändern den Urin-pH und können die Ansäuerung aufheben.
Für ausgewachsene Hunde kleiner Rassen. Für mittelgroße und große Rassen gibt es die Medium/Large-Variante, dazu ein Nassfutter.