
Diätetische Rezepturen bei Lebererkrankungen und Diabetes mellitus: kupferarm beziehungsweise mit kontrolliertem Kohlenhydratprofil.




Leberdiäten begrenzen Kupfer und setzen auf moderates, hochwertiges Protein. Diabetesdiäten steuern über den Kohlenhydrat- und Fasergehalt die Blutzuckerkurve.
Beide gehören an eine gesicherte Diagnose gekoppelt.
Kupferarm, mit moderatem, sehr gut verdaulichem Protein und leicht verwertbaren Kohlenhydraten. Wichtig bei Kupferspeicherkrankheit — Bedlington Terrier, Dobermann, Labrador und West Highland White Terrier sind prädisponiert. Innereien, insbesondere Leber, sind dann auch als Snack tabu.
Ein hoher Anteil löslicher und unlöslicher Fasern verlangsamt die Glukoseaufnahme und glättet die Blutzuckerkurve. Entscheidend ist zusätzlich die Konstanz: gleiche Menge, gleiche Zeiten, abgestimmt auf die Insulingabe.
Bei Diabetes ist ein gleichbleibendes Fütterungsregime wichtiger als die perfekte Rezeptur. Jede Abweichung in Menge oder Zeitpunkt verschiebt die Blutzuckerkurve.
Leberwerte beziehungsweise Blutzuckertagesprofil bestimmen, ob die Diät greift und wie lange sie laufen muss.
Kupferarme, magere Snacks ohne Innereien. Leber, Herz und Niere sind ungeeignet. Gemüse wie Karotte und Gurke funktionieren als Alternative.
Weil die Insulindosis auf eine bestimmte Futtermenge zu einem bestimmten Zeitpunkt abgestimmt ist. Abweichungen verschieben die Blutzuckerkurve und machen die Einstellung instabil.
Bei chronischen Erkrankungen und Kupferspeicherkrankheit in der Regel nicht. Die Entscheidung fällt über Verlaufskontrollen beim Tierarzt.