

Exclusion
Exclusion Renal Schwein, Hirse & Reis ist ein Diätalleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde mittelgroßer und großer Rassen zur Unterstützung der Nierenfunktion bei chronischer oder vorübergehender Niereninsuffizienz. Der Phosphorgehalt liegt bei nur 0,3 Prozent, das Protein ist auf 14,5 Prozent reduziert und stammt aus hochwertigen Quellen. Omega-3-Fettsäuren modulieren die Entzündung, Fructo-Oligosaccharide helfen, Harnstoff zu reduzieren. Monoprotein, glutenfrei, ohne Geflügelfett.
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Exclusion Diabetic Schwein, Hirse & Erbse Nassfutter
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Bei chronischer Niereninsuffizienz ist die Ernährung kein Beiwerk, sondern die wirksamste Stellschraube überhaupt. Entscheidend ist dabei weniger das Protein als der Phosphor: Ein hoher Phosphorspiegel im Blut beschleunigt die Schädigung des verbliebenen Nierengewebes messbar. Exclusion Renal setzt den Phosphorgehalt deshalb auf 0,3 Prozent — ein Wert, der mit normalem Futter nicht erreichbar ist.
Der Proteingehalt ist mit 14,5 Prozent bewusst reduziert, aber die Qualität bleibt hoch: Dehydriertes Schweinefleisch mit 8 Prozent und hydrolysiertes Schweineprotein liefern gut verwertbares Eiweiß. Der Gedanke dahinter: Je hochwertiger das Protein, desto weniger Stickstoffabbauprodukte fallen an, die über die Niere ausgeschieden werden müssen. Weniger Protein bei gleicher biologischer Wertigkeit heißt also weniger Arbeit für das Organ. Als Kohlenhydratquellen dienen Sorghum-Hirse mit 40 Prozent und Reis mit 25 Prozent — die Rezeptur folgt der 1+2-Formel.
Da das Protein reduziert ist, muss die Energie anderswoher kommen. Der Fettgehalt liegt entsprechend bei 18 Prozent, geliefert unter anderem durch Lachsöl und Leindotteröl. Diese beiden bringen zugleich die Omega-3-Fettsäuren mit 1,1 Prozent ein, die das Fortschreiten der Niereninsuffizienz durch Modulation der Entzündung verlangsamen — ein etablierter Ansatz in der Nierendiätetik.
Auch der Natriumgehalt ist mit 0,4 Prozent niedrig gehalten, was den Blutdruck und damit die Nieren zusätzlich entlastet. Kaliumcitrat mit 0,4 Prozent puffert die bei Nierenerkrankungen häufige Übersäuerung ab. Fructo-Oligosaccharide mit 0,2 Prozent unterstützen die Darmflora und tragen zur Reduzierung von Harnstoff bei — Stickstoff wird dabei vermehrt über den Darm statt über die Niere ausgeschleust. Mannan-Oligosaccharide und Beta-Glucane ergänzen die Darmkomponente.
Die Fütterungsdauer ist nach Anwendungsfall gestaffelt: 2 bis 4 Wochen bei vorübergehender Niereninsuffizienz, zunächst bis zu 6 Monate bei chronischer Niereninsuffizienz.


Mit 0,3 Prozent liegt der Gehalt so niedrig, dass er die Progression der Nierenerkrankung bremsen kann — die Phosphatreduktion gilt als wirksamste diätetische Maßnahme bei CNI.
14,5 Prozent aus hochwertigen Quellen bedeuten weniger Stickstoffabbauprodukte bei gleichbleibender Versorgung — statt einfach den Proteingehalt zu drücken und Muskelabbau in Kauf zu nehmen.
18 Prozent Rohfett gleichen die Proteinreduktion energetisch aus, damit der Hund nicht abbaut.
Die Fettsäuren aus Lachs- und Leindotteröl modulieren die Entzündungsreaktion und wirken damit direkt auf den Krankheitsverlauf.
0,4 Prozent Natrium entlasten den Kreislauf — Bluthochdruck und Nierenerkrankung verstärken sich gegenseitig.
Fructo-Oligosaccharide fördern die Darmflora so, dass Stickstoff vermehrt über den Darm ausgeschieden wird und die Niere entlastet wird.
Bei Niereninsuffizienz kippt der Säure-Basen-Haushalt häufig; Kaliumcitrat wirkt dem entgegen.
, etwa nach einer akuten Belastung des Organs.
, bei denen die Progression gebremst werden soll.
, die von der Natriumreduktion profitieren.
, bei denen die FOS-Komponente greift.
— die Monoproteinrezeptur reduziert mögliche Auslöser.


Fütterung zunächst über bis zu 6 Monate, als einzige Futterquelle.
Fütterung über 2 bis 4 Wochen.
Umstellung in Absprache mit dem Tierarzt, begleitend zur Kontrolle von Harnstoff, Kreatinin und Phosphat.
Die Ration auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilen — Nierenhunde fressen oft in Schüben.
Leckerlis und Kauartikel enthalten häufig viel Phosphor und unterlaufen die Diät.
Die Menge innerhalb des empfohlenen Bereichs anheben, statt zusätzliches Futter zu ergänzen.
1. Tagesmenge nach Körpergewicht bestimmen — die Grammangaben je Gewichtsklasse stehen in der Fütterungstabelle unter Punkt 10. 2. Als einzige Futterquelle füttern. Bei einer Nierendiät ist das besonders wichtig: Handelsübliche Leckerlis und Kauartikel sind oft phosphorreich und machen die Phosphatreduktion zunichte. 3. Trocken anbieten und stets frisches Wasser bereitstellen — Nierenpatienten müssen ausreichend trinken. 4. Auf mehrere Mahlzeiten verteilen: Nierenhunde fressen häufig in Schüben; kleinere Portionen über den Tag verbessern die Aufnahme. 5. Fütterungsdauer je nach Verlauf: - vorübergehende Niereninsuffizienz: 2 bis 4 Wochen - chronische Niereninsuffizienz: zunächst bis zu 6 Monate 6. Blutwerte kontrollieren lassen: Harnstoff, Kreatinin und Phosphat sollten nach tierärztlicher Vorgabe überprüft werden. 7. Tierärztlichen Rat einholen vor der Anwendung. Kühl und trocken lagern.

Bei chronischer Niereninsuffizienz kann man das Organ nicht reparieren — aber man kann das Tempo des Verfalls beeinflussen, und zwar vor allem über das Futter. Der entscheidende Wert ist dabei nicht das Protein, wie oft angenommen, sondern der Phosphor: Ein hoher Phosphatspiegel beschleunigt die Schädigung des verbliebenen Nierengewebes nachweislich. Mit 0,3 Prozent liegt Exclusion Renal in einem Bereich, den normales Futter nicht erreicht. Beim Protein geht die Rezeptur den klügeren Weg — nicht einfach weniger, sondern weniger bei hoher biologischer Wertigkeit, sodass kaum Stickstoffabbauprodukte anfallen und der Hund trotzdem keine Muskulatur verliert. Die fehlende Energie kommt über 18 Prozent Fett, das gleichzeitig Omega-3 für die Entzündungsmodulation liefert. Und die Fructo-Oligosaccharide sind ein Detail mit echtem Nutzen: Sie verlagern die Stickstoffausscheidung teilweise vom Organ in den Darm.
Das richtet sich nach dem Körpergewicht — die Grammangaben stehen in der Fütterungstabelle.
2 bis 4 Wochen bei vorübergehender Niereninsuffizienz, zunächst bis zu 6 Monate bei chronischer Niereninsuffizienz.
Ein hoher Phosphatspiegel beschleunigt die Schädigung des verbliebenen Nierengewebes. Die Phosphatreduktion gilt als wirksamste diätetische Maßnahme bei Niereninsuffizienz.
14,5 Prozent sind bewusst gewählt. Das Protein stammt aus hochwertigen Quellen, sodass wenig Stickstoffabbauprodukte anfallen — die Energie kommt über den erhöhten Fettanteil.
Sie unterstützen die Darmflora und tragen zur Reduzierung von Harnstoff bei — Stickstoff wird vermehrt über den Darm statt über die Niere ausgeschieden.
Um Blutdruck und Kreislauf zu entlasten. Bluthochdruck und Nierenerkrankung verstärken sich gegenseitig.
Das Futter soll als einzige Futterquelle gefüttert werden. Handelsübliche Leckerlis sind oft phosphorreich und unterlaufen die Diät.
Nein. Es unterstützt die Nierenfunktion ernährungsseitig und begleitet die tierärztliche Therapie.
Für ausgewachsene Hunde mittelgroßer und großer Rassen. Für kleine Rassen gibt es die Small-Variante, dazu ein Nassfutter.