
Trocken- und Nassfutter mit hohem Fleischanteil — vom Welpen bis zum Senior, vom ruhigen Begleithund bis zum Leistungshund im Agility. Sortiere nach Futterart, Lebensphase, Größe oder Verträglichkeit.

























Die tägliche Ration entscheidet über Kondition, Fellqualität und Regeneration. Wähle zuerst die Futterart, dann die Lebensphase, dann die Verträglichkeit — in dieser Reihenfolge fällt die Auswahl am leichtesten.
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Ein Leistungshund im Agility oder Mantrailing verbrennt bis zu doppelt so viel Energie wie ein Familienhund mit zwei Spaziergängen am Tag. Entsprechend unterscheidet sich der Bedarf an Energiedichte, Protein und Fett. Wer beides mit demselben Futter abdecken will, überversorgt den einen und unterversorgt den anderen.
Eine offene Deklaration nennt jede Komponente einzeln mit Prozentangabe. Sammelbegriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse" sagen dagegen nichts über die tatsächliche Qualität aus. Achte auf einen klar benannten Hauptbestandteil an erster Stelle der Zutatenliste.
Sportlich geführte Hunde profitieren von 380 bis 450 kcal je 100 g und einem Fettanteil ab 18 %, weil Fett der wichtigste Energieträger für die Ausdauerleistung ist. Ruhigere Hunde kommen mit 330 bis 360 kcal aus und neigen bei energiereichem Futter schnell zu Übergewicht — was wiederum die Gelenke belastet.
Nach intensiver Arbeit braucht die Muskulatur hochwertiges Protein und der Bewegungsapparat Unterstützung. Omega-3-Fettsäuren aus Lachs- oder Krillöl wirken entzündungsregulierend, Grünlippmuschel und Kollagen stützen Knorpel und Sehnen. Viele Sportrezepturen bringen das bereits mit; ergänzen lässt es sich über die Nahrungsergänzung.
Stelle über sieben bis zehn Tage um und erhöhe den Anteil des neuen Futters schrittweise. So bekommt die Darmflora Zeit, sich anzupassen, und du erkennst Unverträglichkeiten, bevor sie sich festsetzen.
Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung ist ein Startwert für einen durchschnittlich aktiven Hund. Sportlich geführte Hunde brauchen oft 20 bis 40 % mehr, kastrierte und ruhige Hunde eher 10 bis 20 % weniger. Entscheidend ist die Körperkondition: Die Rippen sollten unter leichtem Druck tastbar, aber nicht sichtbar sein.
Beides ist als Alleinfutter geeignet. Trockenfutter ist energiedichter, günstiger pro Tagesration und lässt sich unterwegs leicht mitnehmen. Nassfutter hat rund 75 % Wasseranteil, ist dadurch sättigender bei weniger Kalorien und hilft Hunden, die zu wenig trinken. Eine Kombination aus beidem ist unproblematisch.
Mische das neue Futter über sieben bis zehn Tage ein: Tag 1 bis 3 etwa 25 %, Tag 4 bis 6 rund 50 %, Tag 7 bis 9 etwa 75 %, danach vollständig. Bei sehr empfindlichen Hunden verlängerst du jede Stufe auf vier Tage.
Nach vier bis sechs Wochen zeigt sich das Ergebnis: geformter Kot ein- bis zweimal täglich, glänzendes Fell ohne Schuppen, stabiles Gewicht, gute Ausdauer im Training und keine wiederkehrenden Juckreiz- oder Ohrenprobleme.