
Bürsten, Kämme, Shampoos, Pfoten- und Zahnpflege — regelmäßige Pflege beugt Verfilzungen, Hautproblemen und Zahnstein vor.









Wer regelmäßig bürstet, erkennt Zecken, Hautveränderungen und Verletzungen früh. Pflege ist damit mehr als Optik.
Gewöhne den Hund früh an die Prozedur — im Welpenalter ist das deutlich leichter als später.
Kurzhaar braucht einen Gummistriegel oder eine Noppenbürste. Langhaar mit Unterwolle einen groben Kamm und eine Zupfbürste. Rauhaar wird getrimmt, nicht geschoren. Doppelhaarige Rassen wie Husky und Australian Shepherd brauchen im Fellwechsel einen Unterwollkamm.
Häufiges Baden zerstört den Säureschutzmantel der Haut. Zwei- bis viermal im Jahr reicht bei den meisten Hunden, mit einem pH-angepassten Hundeshampoo. Menschenshampoo ist ungeeignet, weil der Haut-pH deutlich abweicht.
Streusalz reizt die Ballen. Nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abspülen und bei Bedarf Pfotenbalsam auftragen. Fell zwischen den Ballen kürzen, damit sich keine Eisklumpen bilden.
Tägliches Putzen mit enzymatischer Hundezahnpasta ist der wirksamste Schutz vor Parodontitis. Beginne im Welpenalter, dann akzeptiert der Hund es lebenslang.
Zwei- bis viermal im Jahr reicht meist. Häufigeres Baden greift den Säureschutzmantel an. Bei Verschmutzung ist klares Wasser oft ausreichend.
Nein. Hundehaut hat einen anderen pH-Wert. Menschenshampoo trocknet aus und kann Juckreiz und Schuppen verursachen.
Kurzhaar einmal wöchentlich, Langhaar mit Unterwolle mehrmals pro Woche, im Fellwechsel täglich. Regelmäßiges Bürsten verhindert Verfilzungen, die sonst geschoren werden müssen.