
Pfotenbalsam, Schutzsprays und Krallenzangen — für rissige Ballen, Streusalz im Winter und heißen Asphalt im Sommer.
Ballen sind Stoßdämpfer und Sensor zugleich. Risse, Streusalz und heißer Asphalt setzen ihnen zu — im Hundesport kommt die Belastung durch Wenden und Bremsen dazu.
Kontrolliere die Pfoten nach jedem Training auf Risse und Fremdkörper.
Streusalz reizt und trocknet die Ballen aus. Nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abspülen und trocknen. Ein Schutzbalsam vor dem Gassigehen bildet eine Barriere. Fell zwischen den Ballen kürzen, damit sich keine Eisklumpen bilden.
Asphalt kann sich auf über 50 °C aufheizen. Faustregel: Wenn du die Handfläche nicht fünf Sekunden auf dem Boden halten kannst, ist es für die Pfoten zu heiß. Verlege die Runde in die frühen Morgenstunden.
Zu lange Krallen verändern die Stellung der Zehen und belasten Gelenke. Auf hartem Untergrund laufen die Krallen ab; bei Wiesenhunden muss geschnitten werden. Achte auf das Leben in der Kralle — bei dunklen Krallen in kleinen Schritten arbeiten.
Wendungen und Bremsen auf Kunstrasen und Sand beanspruchen die Ballen stark. Kontrolliere nach jedem Training und nutze bei rissigen Ballen einen regenerierenden Balsam über mehrere Tage.
Wenn du deine Handfläche nicht fünf Sekunden lang darauf halten kannst. Bei 30 °C Lufttemperatur erreicht Asphalt schnell über 50 °C.
Wenn sie beim Stehen den Boden berühren oder auf Fliesen klackern. Bei viel Bewegung auf Asphalt laufen sie oft von selbst ab.
Ein regenerierender Pfotenbalsam über mehrere Tage, Vermeidung von Streusalz und heißem Asphalt und ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren über das Futter.