
Enzymatisch aufgespaltene Proteine, die das Immunsystem nicht mehr erkennt — die sicherste Variante bei Futtermittelallergie.
Bei der Hydrolyse werden Eiweißketten so weit gespalten, dass sie unterhalb der Größe liegen, die eine Immunreaktion auslöst.
Der Vorteil: Es funktioniert unabhängig davon, welche Tierart der Hund bereits kennt.
Wenn unklar ist, welche Proteinquellen der Hund schon kannte, wenn mehrere Ausschlussdiäten mit seltenen Proteinen gescheitert sind oder wenn die Diagnostik besonders sicher sein soll.
Hydrolysierte Rezepturen riechen und schmecken für viele Hunde weniger attraktiv. Leichtes Anwärmen verstärkt den Geruch. Fremde Toppings sind während der Diät tabu.
Die Hydrolyse ist aufwendig, entsprechend liegen die Preise über normalen Monoproteinfuttern. Für die Diagnostikphase ist das gerechtfertigt; danach lässt sich oft auf ein günstigeres Futter ohne die identifizierte Komponente wechseln.
Wie bei jeder Ausschlussdiät gilt: acht bis zwölf Wochen, keine Ausnahmen, keine anderen Snacks.
Das Protein wurde enzymatisch in sehr kurze Bruchstücke gespalten. Diese sind zu klein, um vom Immunsystem als Allergen erkannt zu werden.
In der Regel ja, weil es unabhängig von der Ausgangs-Tierart wirkt. Der Nachteil ist die geringere Akzeptanz und der höhere Preis.
Leicht anwärmen, um den Geruch zu verstärken, oder auf die Nassfutter-Variante derselben Linie wechseln. Fremde Toppings während der Diät vermeiden.