
Zahnbürsten, Fingerlinge, enzymatische Zahnpasta und Sprays — tägliche Zahnpflege ist der wirksamste Schutz vor Parodontitis.


Plaque mineralisiert innerhalb von 24 bis 48 Stunden zu Zahnstein. Deshalb wirkt tägliches Putzen deutlich besser als zweimal pro Woche.
Enzymatische Hundezahnpasta wird geschluckt und muss nicht ausgespült werden — Menschenzahnpasta ist wegen Fluorid und Xylit ungeeignet.
Fingerlinge sind für den Einstieg und für kleine Rassen gut, kommen aber schlecht an die Backenzähne. Eine Hundezahnbürste mit weichen Borsten und langem Griff erreicht auch die hinteren Bereiche — dort entsteht Zahnstein zuerst.
Beginne mit dem Finger und etwas Zahnpasta, dann Fingerling, dann Bürste. Arbeite in kurzen Einheiten von 30 Sekunden und belohne. Im Welpenalter ist die Gewöhnung deutlich einfacher.
Sie enthält Fluorid und teils Xylit. Xylit ist für Hunde hochgiftig und kann bereits in kleinen Mengen zu lebensbedrohlicher Unterzuckerung führen.
Sichtbarer Zahnstein, gerötetes Zahnfleisch, starker Maulgeruch oder Zahnfleischbluten. Eine professionelle Reinigung erfolgt unter Narkose — nur so lassen sich auch die Zahnfleischtaschen behandeln.
Täglich. Plaque mineralisiert innerhalb von 24 bis 48 Stunden — seltener zu putzen bringt kaum messbaren Nutzen.
Nein. Fluorid ist beim Schlucken problematisch und Xylit für Hunde hochgiftig. Nutze ausschließlich enzymatische Hundezahnpasta.
Bei sichtbarem Zahnstein, gerötetem oder blutendem Zahnfleisch und starkem Maulgeruch. Zu Hause lässt sich mineralisierter Zahnstein nicht entfernen.