
Für Hunde von etwa 10 bis 25 kg — die größte Gruppe im Hundesport. Ausgewogene Energiedichte, mittlere Krokettengröße und Rezepturen für regelmäßige Belastung.
Border Collie, Australian Shepherd, Sheltie, Spaniel und die meisten Mischlinge fallen in diese Klasse — und damit ein Großteil der Hunde im Agility, Obedience und Rally Obedience.
Hier lohnt es sich, die Ration eng an den Trainingsumfang zu koppeln statt an eine Standardempfehlung.
Ein Border Collie mit vier Trainingseinheiten pro Woche und Turnierwochenenden braucht in der Saison deutlich mehr Energie als in der Winterpause. Praktikabel ist eine Basisrezeptur, deren Menge du saisonal um 10 bis 25 % anpasst — das ist verträglicher als ein ständiger Futterwechsel.
Für Leistungshunde in dieser Größenklasse sind 26 bis 30 % Rohprotein und 16 bis 20 % Rohfett ein guter Korridor. Nach intensiven Einheiten unterstützt eine Mahlzeit innerhalb von zwei Stunden die Regeneration der Glykogenspeicher.
Agility belastet Schultern, Karpalgelenke und Wirbelsäule durch wiederholte Sprünge und Wendungen. Omega-3-Fettsäuren und Grünlippmuschel gehören in dieser Gruppe schon präventiv auf den Plan, nicht erst bei Beschwerden.
10 bis 12 mm passen zum Gebiss der meisten mittelgroßen Rassen. Bei schlingenden Hunden lieber an die obere Grenze gehen, damit tatsächlich gekaut wird.
Bei zusätzlich drei bis vier intensiven Einheiten pro Woche sind 15 bis 25 % mehr realistisch. Kontrolliere über das Gewicht: bleibt es stabil, passt die Menge.
Bei regelmäßigem, intensivem Training ja — die höhere Fett- und Proteindichte deckt den Bedarf, ohne die Portion aufzublähen. Für ein bis zwei Hobbyeinheiten pro Woche reicht ein gutes Adultfutter.
Wasser sofort und in kleinen Mengen anbieten, die Hauptmahlzeit innerhalb von zwei Stunden nach der letzten Belastung geben und am Folgetag auf lockere Bewegung statt Ruhe setzen.