Genau eine tierische Proteinquelle — mehr nicht. Die klarste Ausgangslage für Hunde mit Verdacht auf Unverträglichkeit und die Basis jeder Ausschlussdiät.
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Monoproteinfutter enthält Fleisch von genau einer Tierart. Dadurch lässt sich zuverlässig nachvollziehen, worauf ein Hund reagiert — und worauf nicht.
Seltene Proteinquellen wie Pferd, Kaninchen, Insekt oder Wild sind besonders geeignet, weil das Immunsystem sie meist noch nie gesehen hat.
Eine Futtermittelallergie richtet sich fast immer gegen ein Protein. Je mehr Tierarten in einer Rezeptur stecken, desto größer die Chance, dass der Auslöser dabei ist — und desto schwerer die Zuordnung. Monoprotein reduziert das Problem auf eine einzige Variable.
Entscheidend ist, dass der Hund die Quelle noch nicht kennt. Rind und Huhn stecken in fast jedem Standardfutter und sind deshalb als Ausschlussprotein selten geeignet. Pferd, Kaninchen, Ziege, Wild und Insektenprotein sind die üblichen Alternativen.
Monoprotein bezieht sich nur auf die tierische Komponente. Manche Rezepturen enthalten trotzdem mehrere Kohlenhydratquellen. Für eine echte Ausschlussdiät sollte auch die pflanzliche Seite auf eine Quelle beschränkt sein — etwa nur Kartoffel oder nur Süßkartoffel.
Snacks, Kauartikel und Zahnpflegeprodukte müssen zur Diät passen. Ein Rinderohr zwischendurch hebt acht Wochen konsequente Fütterung auf. Nutze für die Belohnung Snacks derselben Proteinquelle.
Eine, die dein Hund nachweislich noch nie bekommen hat. Prüfe dafür die Zutatenlisten aller bisherigen Futter und Snacks. Pferd, Kaninchen, Insekt und Ziege sind die häufigsten Kandidaten.
Ja, viele Halter füttern Monoprotein aus Gründen der Übersicht. Solange es sich um ein Alleinfuttermittel handelt, ist die Nährstoffversorgung vollständig.
Außerhalb einer Ausschlussdiät ja. Während der Diät auf keinen Fall — jeder Wechsel setzt die Beobachtungsphase zurück.