Leicht verdauliche Rezepturen mit wenigen, klar benannten Komponenten — für Hunde mit empfindlichem Magen, weichem Kot oder Neigung zu Blähungen.
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Sensitivfutter arbeitet mit einer kurzen Zutatenliste, schonend aufgeschlossenen Kohlenhydraten und moderatem Fettgehalt. Das entlastet den Verdauungstrakt spürbar.
Anders als hypoallergenes Futter zielt es nicht auf eine Allergie, sondern auf Verträglichkeit im Alltag.
Wiederkehrend weicher oder wechselnder Kot, häufige Blähungen, gelegentliches Erbrechen von Galle am Morgen und Unruhe nach dem Fressen sind typische Zeichen. Wenn parasitäre und organische Ursachen ausgeschlossen sind, ist die Rezeptur der nächste Ansatzpunkt.
Wenige Komponenten, moderater Fettanteil unter 15 %, gut aufgeschlossene Kohlenhydrate wie Reis oder Kartoffel sowie präbiotische Fasern. Rübenschnitzel und Flohsamenschalen binden Wasser und stabilisieren die Kotkonsistenz.
Nach Antibiotikagaben, Durchfallepisoden oder Futterumstellungen braucht das Mikrobiom Zeit. Präbiotika wie Inulin und FOS nähren die erwünschten Bakterien; Probiotika siedeln sie direkt an. Beides lässt sich über die Nahrungsergänzung gezielt zuführen.
Feste Zeiten, zwei bis drei kleinere Mahlzeiten statt einer großen, keine wechselnden Toppings und Ruhe rund um die Mahlzeit. Bei empfindlichen Hunden wirkt Routine oft stärker als der Wechsel der Marke.
Sensitivfutter zielt auf leichte Verdaulichkeit bei empfindlichem Magen. Hypoallergenes Futter zielt auf eine Allergie und arbeitet mit seltenen oder hydrolysierten Proteinen.
Oft ja, in Kombination mit einer späteren Abendmahlzeit oder einem kleinen Snack vor der Nacht. Ursache ist meist ein zu langer nüchterner Magen. Hält es an, gehört es abgeklärt.
Bei reiner Verdauungsempfindlichkeit meist zwei bis vier Wochen. Bleibt der Kot danach unverändert weich, sollte eine tierärztliche Abklärung folgen.