
Sehr mager, hoch verdaulich und für die meisten Hunde eine völlig neue Proteinquelle — Kaninchen ist die erste Wahl bei Futtermittelallergien.



Kaninchenfleisch enthält wenig Fett und viel gut verwertbares Protein. Weil es in Standardfuttern kaum vorkommt, kennt das Immunsystem der meisten Hunde es nicht.
Damit eignet es sich sowohl für die Ausschlussdiät als auch für die Dauerfütterung bei bekannter Allergie.
Eine Futtermittelallergie richtet sich gegen ein Protein, das das Immunsystem kennt. Kaninchen steckt in kaum einem gängigen Futter — die Sensibilisierungswahrscheinlichkeit ist entsprechend gering.
Mit rund 3 bis 6 % Fett gehört Kaninchen zu den magersten Fleischsorten. Es liefert hochwertiges Protein, Eisen und B-Vitamine und ist sehr gut verdaulich — auch für Hunde mit empfindlichem Magen.
Wenn du in einer Ausschlussdiät bist, kombiniere Kaninchen-Snacks mit einem Kaninchen-Monoproteinfutter. So bleibt die Diät sauber und du behältst die Aussagekraft.
Getrocknete Fleischwürfel und Ohren mit Fell sind die verbreitetsten Varianten. Ohren mit Fell wirken zusätzlich als natürliche Ballaststoffquelle und unterstützen die Darmpassage.
Das Fell wirkt wie eine natürliche Bürste im Darm und unterstützt die Passage. Traditionell werden sie auch zur Unterstützung bei Wurmbefall eingesetzt — eine Wurmkur ersetzen sie nicht.
Ja, sofern keine spezifische Kaninchen-Allergie besteht. Wegen des geringen Fettgehalts eignet es sich auch für übergewichtige Hunde und für Hunde nach einer Pankreatitis.
Als Snack problemlos. Als alleinige Proteinquelle nur im Rahmen eines vollwertigen Alleinfutters — reine Fleischsnacks decken den Nährstoffbedarf nicht.