
Sehnen, Kopfhaut, Ochsenziemer und Co. für 15 bis 60 Minuten intensive Beschäftigung — Kauen senkt nachweislich das Erregungsniveau.
Ausdauerndes Kauen setzt beim Hund Prozesse in Gang, die das Erregungsniveau senken. Ein Kauartikel nach einem aufregenden Tag wirkt besser als eine weitere Runde Ballspiel.
Wichtig: Kauartikel gehören unter Aufsicht und werden weggenommen, sobald sie verschluckbar klein sind.
Zu weich ist in fünf Minuten weg, zu hart kostet Zähne. Sehnen und Kopfhaut sind mittelhart und für die meisten Hunde ideal. Von sehr harten Artikeln wie Geweih, Hufen und Knochen ist abzuraten — Zahnfrakturen an den Reißzähnen sind eine häufige Folge.
Der Artikel sollte deutlich zu groß zum Verschlucken sein. Bei schlingenden Hunden lieber eine Nummer größer und mit Kauhalter arbeiten.
Nimm den Rest weg, sobald er klein genug zum Verschlucken ist. Verschluckte Kauartikelreste sind eine häufige Ursache für Fremdkörper-Operationen.
Ein großer Ochsenziemer kann bei einem kleinen Hund ein Drittel der Tagesration ausmachen. Rechne Kauartikel mit ein und reduziere das Futter entsprechend.
Nein. Beide sind so hart, dass Zahnfrakturen an den Reißzähnen häufig vorkommen. Als Faustregel gilt: Was sich mit dem Fingernagel nicht eindrücken lässt, ist zu hart.
20 bis 30 Minuten sind für die entspannende Wirkung ideal. Danach den Artikel wegnehmen und für den nächsten Tag aufbewahren.
Weiche Artikel ab etwa vier Monaten. Während des Zahnwechsels sind sie sogar hilfreich — dann aber nur weiche Varianten und immer unter Aufsicht.
Kauhalter verwenden, bewusst zu große Artikel wählen und den Rest frühzeitig wegnehmen. Bei stark schlingenden Hunden sind langlebige Kauartikel nicht geeignet.