Wattierte und isolierte Jacken für kalte Trainingstage und lange Standzeiten am Platz — robuste Kinderschnitte mit Wachstumsreserve und verstärkten Belastungszonen.
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Eine gefütterte Jacke muss zwei Dinge gleichzeitig können: bei Standzeiten am Trainingsplatz wärmen und bei Bewegung nicht überhitzen. Entscheidend ist die Isolationsart, nicht die Dicke.
Achte auf einen hohen Kragen und Bündchen, die den Wärmeverlust an Hals und Handgelenk begrenzen.
Daune isoliert bei gleichem Gewicht besser und lässt sich kleiner packen. Nass verliert sie diese Eigenschaft fast vollständig. Synthetische Wattierung wärmt auch feucht weiter und trocknet schneller — für den Hundesport in Mitteleuropa mit Regen, Nebel und feuchtem Gras ist sie die praktischere Wahl.
Für aktive Bewegung mit Hund reichen 60 bis 100 g/m² synthetische Füllung. Für lange Standzeiten am Turnierplatz, Fährtenarbeit im Winter und Prüfungen mit viel Wartezeit sind 150 bis 200 g/m² angemessen.
Ein wasserabweisendes Obermaterial reicht für trockene Kälte. Bei Dauerregen braucht es zusätzlich eine Membran — oder das Zwiebelprinzip mit separater Hardshell darüber.
Kinderbekleidung wird nach Körpergröße in Zentimetern gewählt, nicht nach Alter. Eine Nummer größer mit verstellbaren Bund- und Ärmelbändern verlängert die Tragedauer um eine Saison, ohne dass die Bekleidung schlackert. Achte auf verstärkte Knie und Gesäß — dort geht Kinderoutdoorbekleidung zuerst kaputt. Kordeln im Kapuzen- und Halsbereich sollten bei Kinderbekleidung fehlen oder als Sicherheitsverschluss ausgeführt sein.
Arrak stammt aus Schweden und baut Bekleidung für Menschen, die bei jedem Wetter draußen arbeiten — ursprünglich für Jagd und Forst, heute ebenso für Hundesport und Training. Die Schnitte sind auf Bewegung ausgelegt, die Materialien auf Nässe und Kälte. Das erklärt die reduzierte Farbwelt aus Charcoal, Waldgrün und Sand und den Verzicht auf modische Details.
Kunstfaser. Sie isoliert auch feucht weiter und trocknet schnell — bei nassem Gras, Nebel und Regen ist das entscheidend. Daune ist leichter und kleiner packbar, versagt aber nass.
Für Bewegung 60 bis 100 g/m², für lange Standzeiten am Turnierplatz 150 bis 200 g/m². Zu viel Isolation führt bei Bewegung zu Schwitzen und dann zum Auskühlen.
Ja, bei 30 °C im Schonwaschgang mit Spezialwaschmittel. Synthetikjacken anschließend im Trockner bei niedriger Temperatur — das stellt die Bauschkraft wieder her.
Eine Größe. Mehr führt dazu, dass Ärmel und Beine im Weg sind und die Bekleidung nicht mehr schützt. Modelle mit verstellbaren Bündchen und Beinlängen halten dadurch trotzdem zwei Saisons.