
Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn zur Unterstützung der Leberfunktion — begleitend nach Medikamentengaben und bei erhöhten Leberwerten.
Die Leber baut Medikamente, Stoffwechselprodukte und Belastungen aus dem Futter ab. Nach längeren Medikationen oder bei erhöhten Werten kann sie Unterstützung gebrauchen.
Bei diagnostizierter Lebererkrankung gehört die Auswahl in tierärztliche Hand.
Mariendistel mit dem Wirkstoff Silymarin ist das am besten untersuchte Leberkraut und stabilisiert Leberzellmembranen. Artischocke unterstützt den Gallenfluss. Löwenzahn wirkt mild anregend auf den Stoffwechsel. S-Adenosylmethionin unterstützt die zelleigene Entgiftung.
Nach längerer Gabe von Antibiotika, Schmerzmitteln oder Antiparasitika, bei leicht erhöhten Leberwerten ohne akuten Befund und begleitend bei chronischen Belastungen. Typische Kurdauer: sechs bis acht Wochen.
Bei Rassen mit Neigung zur Kupferspeicherung — Bedlington Terrier, Dobermann, Labrador, West Highland White Terrier — sind kupferreiche Ergänzungen und Innereien ungeeignet. Prüfe die Analyse.
Erhöhte Leberwerte haben viele Ursachen. Eine Kräuterkur ersetzt keine Abklärung — insbesondere nicht bei Gewichtsverlust, Erbrechen oder Gelbfärbung der Schleimhäute.
Nach längeren Medikamentengaben, bei leicht erhöhten Werten ohne akuten Befund und begleitend zu einer tierärztlichen Behandlung. Übliche Dauer: sechs bis acht Wochen.
Nein. Sie wirkt unterstützend. Deutlich erhöhte Werte, Gewichtsverlust oder Gelbfärbung der Schleimhäute gehören immer abgeklärt.
Zwei- bis dreimal jährlich ist üblich. Dauergaben sind bei wirksamen Kräutern nicht sinnvoll — plane Pausen zwischen den Kuren ein.