
Dünn gefütterter Fingerhandschuh aus 4-Wege-Stretch, an Handfläche und Fingern mit Ziegenleder verstärkt — Größen 7 bis 11.
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Highland Handschuh Schwarz
69,90 €Der Highland ist der bewegliche Handschuh der Reihe. Das Grundmaterial ist ein 4-Wege-Stretchgewebe, das in alle Richtungen nachgibt und der Hand folgt, statt sie zu führen.
An Handfläche und Fingern ist er mit Ziegenleder verstärkt. Das ist die Stelle, an der eine Leine durchläuft — und die Stelle, an der ein Handschuh ohne Verstärkung nach einer Saison durch ist.
Die Fütterung ist dünn gehalten. Das kostet Wärme gegenüber den beiden wasserdichten Modellen der Reihe, erhält aber das Gefühl in den Fingern, das man zum Öffnen eines Karabiners oder zum Greifen eines Leckerlis braucht.
Reflektierende Paspeln machen die Hand bei Dunkelheit sichtbar. Erhältlich in den Größen 7 bis 11, laut Hersteller für Damen und Herren.
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4-Wege-Stretch gibt in alle Richtungen nach.
Ziegenlederverstärkung genau dort, wo sie läuft.
Dünne Fütterung statt dicker Isolierung.
Reflektierende Paspeln an der bewegten Hand.
Beweglich genug für Karabiner, Beutel und Leine.
Dünn gefüttert — für milde Kälte, nicht für Frost.
Die Verstärkung nimmt den Abrieb auf.
Reflexpaspeln an der Hand, die man beim Gehen bewegt.
Handschuhe mit Lederanteil nicht in die Waschmaschine. Grober Schmutz wird trocken abgebürstet, Erdiges mit einem feuchten Tuch abgenommen. Nass gewordenes Leder trocknet langsam und bei Zimmertemperatur — nie auf der Heizung und nie im Trockner: Hitze entzieht der Haut die Fette, sie wird hart, brüchig und schrumpft. Wer die Handschuhe regelmäßig nass bekommt, fettet das Leder ein- bis zweimal im Jahr mit Lederfett oder Lederbalsam nach; dabei dunkelt es etwas nach. Beim Trocknen die Handschuhe in Form ziehen, damit die Finger nicht verkrumpeln.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Material | 4-Wege-Stretchgewebe |
| Verstärkung | Ziegenleder an Handfläche und Fingern |
| Fütterung | dünn |
| Ausstattung | reflektierende Paspeln |
| Größen | 7, 8, 9, 10, 11 |
| Farbe | Schwarz |
Eine Leine, die durch die Hand läuft, wirkt wie ein Schleifband. Der entscheidende Faktor ist nicht das Gewicht des Hundes, sondern die Geschwindigkeit, mit der das Band bei einem Ruck durch die geschlossene Faust rutscht: Auf wenigen Zentimetern Weglänge wird dabei Reibungsenergie in Wärme umgesetzt, und ein Gewebe hält das nur begrenzt oft aus. Betroffen sind immer dieselben drei Stellen — der Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger, die Innenseite der Fingerglieder und der Handballen. Genau dorthin gehört die Verstärkung. Leder eignet sich dafür besser als jedes Gewebe, weil es keine einzelnen Fäden hat, die durchtrennt werden können: Die Faserstruktur ist verfilzt, und ein Schnitt oder Scheuern trennt sie nicht entlang einer Linie. Wer häufig mit Schleppleinen arbeitet, sollte trotzdem wissen, dass auch Leder nicht ewig hält — und dass ein Handschuh, der an dieser Stelle glatt und dünn geworden ist, ersetzt gehört, bevor die Hand ihn braucht.
Ein Gewebe dehnt sich normalerweise in eine Richtung: Die Kettfäden liegen fest, die Schussfäden geben nach, oder umgekehrt. Ein 4-Wege-Stretch gibt sowohl längs als auch quer nach, weil in beiden Richtungen elastische Fäden mitlaufen. An einem Kleidungsstück ist das angenehm; an einem Handschuh ist es der Unterschied zwischen brauchbar und nicht. Der Grund ist die Bewegung der Hand: Wenn sich die Finger beugen, dehnt sich der Stoff über den Fingerrücken längs, gleichzeitig aber staucht er sich an der Innenseite und muss quer nachgeben, damit er nicht aufwirft. Ein Gewebe, das nur in eine Richtung dehnt, spannt bei jeder Faustbewegung und drückt die Fingerkuppen nach hinten — nach einer Stunde ist das der Grund, warum viele Handschuhe unangenehm werden. Der Preis für die Dehnbarkeit ist, dass sich ein solches Gewebe schwer wasserdicht ausrüsten lässt: Jede Beschichtung wird beim Dehnen auseinandergezogen. Dieser Handschuh ist deshalb wind- und regenfest, aber nicht wasserdicht.
Nein. Der Hersteller nennt keine Wassersäule. Dehnbare Gewebe lassen sich schlecht wasserdicht ausrüsten — für Nässe sind der Artic oder der Powder die richtige Wahl.
Dünn gefüttert, also für milde Kälte gedacht. Für Frost sind die beiden gefütterten Modelle der Reihe besser.
Weil dort die Leine läuft. Das Gewebe an den Rücken bleibt dehnbar, das Leder nimmt den Abrieb auf.
Ja. Der Handschuh ist dafür gebaut — dünne Fütterung und dehnbares Material erhalten das Gefühl in den Fingern.
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