
Wind- und wasserdichter Fingerhandschuh mit 10.000 mm Wassersäule, Ziegenlederverstärkung, Handgelenksriemen und Schneefang — Größen 7 bis 11.
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Powder 5-Finger Handschuh Schwarz
99,00 €Der Powder ist die Fingerausführung des wasserdichten Winterhandschuhs. Er hat dieselbe Ausstattung wie der Fäustling der Reihe, lässt aber jeden Finger einzeln arbeiten.
Der Aufbau ist winddicht und wasserdicht mit einer Wassersäule von 10.000 mm. Die Innenseite ist mit Ziegenleder verstärkt — an Handfläche und Fingern, wo die Leine läuft und der Verschleiß entsteht.
Ein verstellbarer Handgelenksriemen zieht den Handschuh zu, ein Schneefang schließt den Übergang zum Jackenärmel. Reflektierende Paspeln erhöhen die Sichtbarkeit an dunklen Winterabenden.
Erhältlich in den Größen 7 bis 11, laut Hersteller für Damen und Herren.
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Karabiner, Reißverschluss und Beutel bleiben bedienbar.
10.000 mm Wassersäule, winddichter Aufbau.
Ziegenleder an der Innenseite.
Schließt den Übergang zum Jackenärmel.
Wasserdicht mit 10.000 mm.
Die Finger bleiben einzeln beweglich.
Die Lederverstärkung nimmt den Abrieb auf.
Reflektierende Paspeln an der Hand.
Handschuhe mit Lederanteil nicht in die Waschmaschine. Grober Schmutz wird trocken abgebürstet, Erdiges mit einem feuchten Tuch abgenommen. Nass gewordenes Leder trocknet langsam und bei Zimmertemperatur — nie auf der Heizung und nie im Trockner: Hitze entzieht der Haut die Fette, sie wird hart, brüchig und schrumpft. Wer die Handschuhe regelmäßig nass bekommt, fettet das Leder ein- bis zweimal im Jahr mit Lederfett oder Lederbalsam nach; dabei dunkelt es etwas nach. Beim Trocknen die Handschuhe in Form ziehen, damit die Finger nicht verkrumpeln.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bauart | Fingerhandschuh |
| Wassersäule | 10.000 mm |
| Verstärkung | Ziegenleder an der Innenseite |
| Ausstattung | verstellbarer Handgelenksriemen, Schneefang, Reflexpaspeln |
| Größen | 7, 8, 9, 10, 11 |
| Farbe | Schwarz |
Die Wassersäule wird im Labor gemessen: Man spannt das Material ein, setzt eine Röhre darauf und füllt sie, bis auf der Rückseite die ersten Tropfen erscheinen. 10.000 mm heißt, dass eine zehn Meter hohe Wassersäule dafür nötig wäre. An einer Jacke ist das ein guter Wert; an einem Handschuh ist es fast Pflicht, und zwar aus einem Grund, den man leicht übersieht: Die Hand drückt. Wer sich beim Gehen auf einen nassen Zaunpfahl stützt, einen Ball aus dem Gras nimmt oder eine nasse Leine fest in der Faust hält, erzeugt an dieser Stelle kurzzeitig einen Druck, der ein Vielfaches dessen beträgt, was stehendes Wasser jemals aufbringt. Ein Material mit 3.000 mm hält dem nicht stand. Zweiter Punkt: Ein Handschuh hat viele Nähte auf kleiner Fläche, und jede Naht ist eine Reihe von Löchern. Selbst bei verschweißten Nähten ist die Belastung hier höher als anderswo. Ein hoher Ausgangswert schafft die Reserve, die es dafür braucht.
Hände verlieren Wärme schneller als fast jeder andere Körperteil, und der Grund ist Geometrie: Fünf Finger ergeben im Verhältnis zum Volumen eine sehr große Oberfläche. Dazu kommt, dass in der Hand kaum Muskelmasse arbeitet — die Muskeln, die die Finger bewegen, sitzen im Unterarm. Die Hand erzeugt also fast keine eigene Wärme, sondern lebt von dem, was das Blut liefert. Und genau dieser Zufluss wird bei Kälte gedrosselt: Der Körper verengt die Gefäße in den Extremitäten, um den Rumpf warm zu halten. Kommt Nässe dazu, beschleunigt sich alles — Wasser leitet Wärme rund fünfundzwanzigmal besser als Luft, und verdunstendes Wasser entzieht zusätzlich Energie. Ein einmal nass gewordener Handschuh wärmt deshalb kaum noch, und die Hand wird innerhalb von Minuten kalt. Das ist der eigentliche Grund für einen wasserdichten Handschuh: nicht Komfort, sondern die Vermeidung eines Zustands, aus dem man unterwegs nicht mehr herauskommt.
Der Artic ist ein Fäustling und damit wärmer, der Powder hat fünf getrennte Finger und ist beweglicher. Wassersäule und Ausstattung sind gleich.
10.000 mm Wassersäule. Das ist an einem Handschuh nötig, weil die Hand beim Greifen und Aufstützen kurzzeitig hohen Druck erzeugt.
Er sitzt als elastisches Innenbündchen eng am Handgelenk und schließt den Übergang zum Jackenärmel.
Der Hersteller nennt keine Touch-Funktion. Ohne leitfähige Fingerkuppen reagiert ein Bildschirm nicht.
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