
Block aus Bienenwachs, geliefert im Beutel mit Schnurzug — zum Aufreiben und Einbügeln auf Outdoorkleidung.
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Bienenwachsblock
9,90 €Ein Block Bienenwachs, geliefert in einem Beutel mit Schnurzug. Er wird auf die trockene Outdoorkleidung aufgerieben und anschließend mit Wärme eingeschmolzen — dann perlt Wasser vom Stoff ab.
Das Verfahren ist alt und sehr einfach. Es eignet sich für dicht gewebte Baumwolle und Mischgewebe: Segeltuch, Ripstop, Canvas, Wachsjacken, Rucksäcke, Zeltplanen. Der Hersteller nennt es ausdrücklich für das Specialist Overshirt derselben Marke.
Für Kleidung mit Membran ist es **nicht** geeignet — Wachs verschließt die Poren, und die Atmungsaktivität ist danach dauerhaft weg.
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Anders als eine chemische Imprägnierung, die verbraucht ist.
Wachs sitzt in der Faser, nicht nur auf der Oberfläche.
Ein Naturprodukt statt einer PFAS-Chemie.
Nur die Schultern nachwachsen, statt das ganze Stück zu behandeln.
Canvas, Segeltuch, Ripstop, Overshirts.
Dort, wo Atmungsaktivität keine Rolle spielt.
Bienenwachs ist ein Naturprodukt.
Schultern und Ärmel lassen sich einzeln behandeln.
Den Block trocken und kühl aufbewahren, am besten im mitgelieferten Beutel. Bienenwachs wird bei Wärme weich und nimmt dann Staub und Fasern an; ein verschmutzter Block überträgt das auf den nächsten Stoff. In der Kälte wird er hart und lässt sich schwerer aufreiben — vor der Anwendung einige Stunden bei Zimmertemperatur liegen lassen oder kurz in der Hand anwärmen.
Nicht auf Kleidung mit Membran anwenden. Wachs verschließt die Poren dauerhaft; die Atmungsaktivität ist danach weg und lässt sich nicht wiederherstellen.
Beim Einschmelzen mit dem Bügeleisen immer ein Tuch zwischen Eisen und Stoff legen und auf mittlerer Stufe arbeiten. Direkte Hitze auf gewachstem Stoff kann Kunstfaseranteile zum Schmelzen bringen.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Inhalt | ein Block Bienenwachs |
| Verpackung | Beutel mit Schnurzug |
| Anwendung | aufreiben, danach mit Wärme einschmelzen |
| Geeignet für | dicht gewebte Baumwolle und Mischgewebe |
| Nicht geeignet für | Kleidung mit Membran, Daunen, Fleece |
Der Stoff muss sauber und trocken sein; Wachs auf Schmutz bindet den Schmutz ein und lässt sich nicht mehr entfernen. Dann den Block mit festem Druck über die Fläche reiben, in beide Richtungen, bis eine sichtbare helle Schicht entsteht. An Nähten, Schultern, Ellbogen und Taschenkanten großzügiger auftragen — dort dringt Wasser zuerst ein. Anschließend wird das Wachs eingeschmolzen: mit einem Föhn auf mittlerer Stufe oder mit dem Bügeleisen über einem Baumwolltuch. Man sieht, wann es so weit ist, weil die helle Schicht verschwindet und der Stoff gleichmäßig nachdunkelt. Danach die Fläche noch einmal prüfen und ungleichmäßige Stellen nachbehandeln. Vor dem ersten Tragen einen Tag ruhen lassen. Zwei Hinweise: An einer verdeckten Stelle beginnen, weil der Stoff sichtbar nachdunkelt. Und beim ersten Mal eher sparsam auftragen — nachlegen geht immer, abnehmen kaum.
Wachs und chemische Imprägnierung lösen dasselbe Problem auf verschiedenen Wegen. Eine DWR-Ausrüstung legt einen mikroskopisch dünnen Film um die einzelne Faser; das Gewebe bleibt luftdurchlässig, der Griff ändert sich kaum, und das Kleidungsstück wird nicht schwerer. Wachs füllt dagegen die Zwischenräume im Gewebe teilweise aus und legt sich als Schicht darüber. Das macht den Stoff deutlich wasserabweisender und mechanisch beständiger — Wachs reibt sich nicht in ein paar Wäschen ab —, kostet aber Luftdurchlässigkeit, macht den Stoff steifer, schwerer und dunkler. Für ein Overshirt, eine Arbeitsjacke oder einen Rucksack ist das ein guter Tausch; für eine Laufjacke wäre es einer der falschen. Der zweite Unterschied ist Nachhaltigkeit im praktischen Sinn: Wachs lässt sich unbegrenzt oft erneuern, ohne dass die Wirkung nachlässt, während eine chemische Ausrüstung mit jeder Erneuerung etwas schlechter greift.
Für dicht gewebte Baumwolle und Mischgewebe — Canvas, Segeltuch, Ripstop. Nicht für Kleidung mit Membran, nicht für Fleece und nicht für Daunen.
Auf den sauberen, trockenen Stoff aufreiben, dann mit einem Föhn oder dem Bügeleisen über einem Tuch einschmelzen.
Ja, der Stoff dunkelt sichtbar nach. Deshalb an einer verdeckten Stelle beginnen.
Nicht in der Maschine — Wärme und Waschmittel lösen das Wachs, das sich dann in der Trommel verteilt. Abbürsten und punktuell nachwachsen.
Gewachste Kleidung nicht in die Waschmaschine geben. Wärme und Waschmittel lösen das Wachs, das sich dann in der Trommel und auf anderer Wäsche verteilt.
Gewachste Kleidung hält Funkenflug schlechter stand als unbehandelte: Wachs ist brennbar. Am offenen Feuer entsprechend vorsichtig sein.

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