
Leine aus deutschem Rindsleder in Fettlederausführung, 16 Millimeter breit, mit 90 Millimeter langem Messingkarabiner. Stark gefettet, durchgefärbt, 3,0 bis 4,0 Millimeter stark.
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Deutsche Fettlederleine 16 mm braun mit Messingkarabiner
22,99 €26,99 €Wer eine gewöhnliche Lederleine hat, kennt die Pflicht: alle paar Monate Lederfett auftragen, einziehen lassen, nachpolieren. Wer sie vergisst, bekommt es zu spüren — das Leder wird hart, bekommt Risse an den Biegestellen und bricht irgendwann dort.
Fettleder umgeht das. Das Fett wird nicht nachträglich aufgetragen, sondern während der Gerbung in großer Menge in die Faserstruktur eingebracht. Es sitzt im Leder, nicht darauf — und es bleibt dort über Jahre. Genau daraus folgt die Angabe des Herstellers, dass keine Pflege nötig ist.
Der zweite Effekt ist die Weichheit. Fettleder ist von Anfang an geschmeidig und muss nicht erst eingelaufen werden. Und es nimmt Wasser deutlich schlechter auf als mageres Leder: Die Fasern sind bereits gesättigt, dort ist kein Platz mehr für Feuchtigkeit.
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Eingebracht während der Gerbung statt nachträglich aufgetragen. Deshalb wäscht es sich nicht heraus und muss nicht erneuert werden.
Fettleder muss nicht eingelaufen werden. Es ist am ersten Tag geschmeidig und bleibt es.
Fasern, die mit Fett gesättigt sind, nehmen weniger Feuchtigkeit auf. Regen macht dieser Leine weniger aus als magerem Leder.
Ein Messingkarabiner bleibt auch nach nassen Wintern gängig — der häufigste Grund, eine intakte Leine wegzuwerfen, fällt damit weg.
Der klassische Zielkonflikt bei Lederleinen — hier gelöst.
Fettleder verträgt Nässe besser als mageres Leder.
Sechzehn Millimeter Breite bei 3 bis 4 Millimetern Stärke tragen entsprechend.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Breite | 16 mm |
| Stärke | 3,0–4,0 mm |
| Material | Deutsches Rindsleder, Fettleder |
| Karabiner | Messing, 90 mm |
| Farbe | Braun, durchgefärbt |
| Gerbung | Ökologische Mineralgerbung, chromfrei |
Bei der Herstellung wird nach der Gerbung Fett in die Faserstruktur eingebracht — deutlich mehr als bei üblichem Leder. Die Fasern werden dadurch gegeneinander beweglich gehalten, statt zu verkleben. Das ist der Grund für die Weichheit und für die Haltbarkeit: Ein Leder, dessen Fasern gleiten können, bricht nicht an der Biegestelle.
Auch pflegefreies Leder mag keine Heizung. Nass gewordene Leinen bei Zimmertemperatur trocknen lassen — direkte Hitze treibt das Fett aus und macht auch Fettleder hart. Das ist die einzige Regel, die bleibt.
Braun ist bei Fettleder die Farbe, an der man die Alterung am wenigsten sieht. Helle Leder werden mit Gebrauch dunkler, schwarze zeigen Abrieb — braunes Leder verändert sich am gleichmäßigsten.
Über die Handfläche führen, nicht um die Hand wickeln. Nass gewordene Leine bei Zimmertemperatur trocknen lassen, nie auf der Heizung. Den Karabiner gelegentlich öffnen und schließen.
Das Fett wurde während der Gerbung eingebracht und sitzt in der Faserstruktur. Nachfetten ist nach Herstellerangabe nicht nötig.
Fettleder nimmt Wasser schlechter auf als mageres Leder. Bei Zimmertemperatur trocknen lassen — nie auf der Heizung.
Messing rostet nicht. Eine festsitzende Feder ist der häufigste Grund, eine sonst intakte Leine auszutauschen.
Sie ist von Anfang an weich. Fettleder muss nicht eingelaufen werden.
3,0 bis 4,0 Millimeter bei 16 Millimetern Breite.
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14 Tage Widerrufsrecht — eine formlose E-Mail genügt.