
Flanellhemd in Waldgrün aus 100 % gebürsteter Baumwolle — Brusttaschen mit Klappen, verstärkte Ellbogen.
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Flanellhemd Damen Waldgrün
59,90 €Ein Flanellhemd aus 100 Prozent Baumwolle. Der Stoff ist gebürstet — dabei werden Faserenden aus dem Garn gezogen, sodass ein kurzer, weicher Flor entsteht, der Luft einschließt und sich wärmer anfühlt als ein glattes Hemd desselben Gewichts.
Auf der Brust sitzen zwei Taschen mit Klappen, die Ellbogen sind mit einer zweiten Stofflage verstärkt — die Stelle, an der ein Hemd durch Dehnung und Abrieb zuerst aufgibt.
Der Schnitt ist leicht tailliert. Erhältlich in den Größen XS bis 4XL. Waldgrün ist der gedeckte Ton der Reihe — im Revier unauffällig, im Alltag unaufdringlich.
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Der gebürstete Flor macht den Unterschied zu einem glatten Hemd.
Eine zweite Stofflage nimmt Dehnung und Abrieb auf.
Allein an milden Tagen, unter der Jacke an kalten.
Fügt sich in Wald und Feld ein.
Flanell wärmt über die Luft im aufgerauten Flor.
Dünn genug, um darunter zu passen.
Die verstärkten Ellbogen sind dafür da.
Ein gedeckter Ton ist dort die übliche Wahl.
Bei 30 Grad waschen, auf links gedreht, Knöpfe geschlossen — offene Knopfleisten verhaken sich in der Trommel und ziehen an den Nähten. Kein Chlorbleichmittel. Sparsam Weichspüler oder gar keinen: Er legt sich auf die aufgeraute Oberfläche und drückt den Flor flach, wodurch das Hemd seine Weichheit gerade dort verliert, wo sie herkommt. Feucht aufhängen und in Form ziehen, dann erübrigt sich das Bügeln meistens. Wer bügelt, tut es von links und auf mittlerer Stufe. Reine Baumwolle läuft in den ersten Wäschen ein, vor allem in der Länge — deshalb nicht heißer als angegeben waschen und den Trockner meiden.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Material | 100 % Baumwolle, gebürstet |
| Taschen | 2 Brusttaschen mit Klappen |
| Ellbogen | verstärkt |
| Schnitt | Damen · Der Schnitt ist leicht tailliert |
| Größen | XS bis 4XL |
| Farbe | Waldgrün |
Der Ellbogen ist die Stelle, an der ein Hemd zuerst kaputtgeht, und der Grund ist Geometrie. Beim Beugen dehnt sich der Stoff über dem Gelenk um bis zu vierzig Prozent, und diese Dehnung trifft immer dieselbe schmale Zone. Dazu kommt Reibung: Wer sich aufstützt, am Tisch arbeitet, im Auto den Arm auf die Türkante legt oder mit dem Hund am Boden hantiert, scheuert genau dort. Baumwolle hält Zug gut aus, Scheuern schlechter — die Faser bricht, das Garn wird dünn, und irgendwann steht ein Loch da, während der Rest des Hemdes noch neu aussieht. Eine Verstärkung ist eine zweite Stofflage, die genau über diese Zone gelegt und mit umlaufender Naht befestigt wird. Sie nimmt den Abrieb auf, verteilt die Zugkräfte auf eine größere Fläche und verhindert, dass die Dehnung nur an einer Faserlage hängt. Nebenbei sorgt sie dafür, dass der Ärmel beim Beugen seine Form behält statt auszubeulen. In der Arbeitskleidung ist das seit Jahrzehnten Standard; bei einem Freizeithemd ist es das Merkmal, an dem man erkennt, dass es länger halten soll als eine Saison.
Der weiche Griff eines Flanellhemds sitzt in den aufgestellten Faserenden an der Oberfläche. Ein Bügeleisen tut genau das Gegenteil dessen, was diese Fasern brauchen: Es drückt sie unter Hitze und Druck flach, und bei zu hoher Temperatur verkleben sie. Das Ergebnis ist ein Hemd, das glänzt statt weich zu wirken — und der Effekt geht nur teilweise zurück. Drei Regeln reichen. Erstens von links bügeln, dann trifft die Sohle die Rückseite und nicht den Flor. Zweitens mit Dampf und wenig Auflagedruck arbeiten: Dampf glättet, indem er die Fasern quellen lässt, Druck ist dafür nicht nötig. Drittens auf mittlerer Stufe bleiben, auch wenn Baumwolle mehr verträgt. Am einfachsten ist es allerdings, das Bügeln zu vermeiden: Wer das Hemd tropfnass auf einen Bügel hängt, die Nähte mit den Fingern glattzieht und die Knopfleiste schließt, bekommt es in aller Regel faltenfrei trocken. Bei hartnäckigen Falten hilft ein Bügel im Bad, während geduscht wird.
Ein aufgerautes Gewebe. Beim Bürsten werden Faserenden aus dem Garn gezogen; der entstehende Flor schließt Luft ein und fühlt sich weich und wärmer an.
In den ersten Wochen lösen sich die kürzesten Faserenden. Nach ein paar Wäschen hört das auf.
Besser nicht. Reine Baumwolle läuft ein, und die Hitze drückt den Flor flach.
Wärmer als ein glattes Baumwollhemd, aber ohne Futter. An kalten Tagen ist es die Schicht unter der Jacke.
Ja, aber von links, mit Dampf und auf mittlerer Stufe. Direkter Druck von außen drückt den Flor flach und erzeugt Glanz.

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