
Gefüttertes Flanellhemd in Waldgrün aus 100 % gebürsteter Baumwolle — Brusttaschen mit Klappen, verstärkte Ellbogen, gestepptes Innenfutter.
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Flanellhemd Gefüttert Damen Waldgrün
79,90 €Ein Flanellhemd aus 100 Prozent Baumwolle. Der Stoff ist gebürstet — dabei werden Faserenden aus dem Garn gezogen, sodass ein kurzer, weicher Flor entsteht, der Luft einschließt und sich wärmer anfühlt als ein glattes Hemd desselben Gewichts.
Auf der Brust sitzen zwei Taschen mit Klappen, die Ellbogen sind mit einer zweiten Stofflage verstärkt — die Stelle, an der ein Hemd durch Dehnung und Abrieb zuerst aufgibt.
Innen ist das Hemd mit einem Steppfutter ausgestattet. Die Steppung hält die füllende Schicht an ihrem Platz, sodass sie nicht nach unten rutscht. Auf dem Rücken läuft zusätzlich eine Tunneltasche.
Der Schnitt ist gerade (Straight fit). Erhältlich in den Größen XS bis 4XL. Waldgrün ist der gedeckte Ton der Reihe — im Revier unauffällig, im Alltag unaufdringlich.
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Der gebürstete Flor macht den Unterschied zu einem glatten Hemd.
Eine zweite Stofflage nimmt Dehnung und Abrieb auf.
Das Steppfutter macht aus dem Hemd eine Schicht für kalte Tage.
Fügt sich in Wald und Feld ein.
Flanell wärmt über die Luft im aufgerauten Flor.
Mit Steppfutter reicht das Hemd als äußere Schicht.
Die verstärkten Ellbogen sind dafür da.
Ein gedeckter Ton ist dort die übliche Wahl.
Bei 30 Grad im Schonwaschgang waschen, auf links gedreht und zugeknöpft. Ein gefüttertes Hemd nimmt viel Wasser auf und wird schwer; eine Maschine, die zu voll ist, wäscht es nicht sauber und knautscht das Steppfutter. Kein Weichspüler, weil er den gebürsteten Flor verklebt. Trocknen an der Luft und liegend oder über einem breiten Bügel — nass hängt das Gewicht des Futters an den Schulternähten. Der Trockner ist ungeeignet: Der Oberstoff läuft ein, das Futter nicht im gleichen Maß, und das Ergebnis ist ein Hemd, das sich wellt. Bügeln nur von links und auf mittlerer Stufe, die Steppnähte nicht plattbügeln.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Material | 100 % Baumwolle, gebürstet |
| Taschen | 2 Brusttaschen mit Klappen, Tunneltasche auf dem Rücken |
| Ellbogen | verstärkt |
| Futter | gesteppt |
| Schnitt | Damen · Der Schnitt ist gerade (Straight fit) |
| Größen | XS bis 4XL |
| Farbe | Waldgrün |
Ein tailliert geschnittenes Hemd folgt der Körperform: Es ist unter der Brust enger gearbeitet und läuft zur Hüfte wieder etwas weiter. Ein gerader Schnitt, Straight fit, verläuft von der Brust bis zum Saum ungefähr gleich breit. Beides hat seine Berechtigung, und beim gefütterten Hemd ist die gerade Linie die sinnvollere. Der Grund liegt am Futter. Eine gesteppte Innenschicht trägt auf und lässt sich nicht in engen Radien führen, ohne Falten zu werfen; eine Taillierung würde das Futter genau an der Stelle stauchen, an der es Wärme halten soll. Dazu kommt, dass ein gefüttertes Hemd meist über einer weiteren Schicht getragen wird — Shirt, dünner Pullover — und dafür Platz braucht. Der gerade Schnitt gibt diesen Platz, ohne dass man eine Größe hochgehen muss. Was man wissen sollte: Ein Straight fit fällt am Körper anders als ein taillierter Schnitt und wirkt in der Größe, die man sonst trägt, weiter. Wer die Linie schmaler möchte, trägt das Hemd offen über einem Shirt; geschlossen und mit Gürtel wirkt es kastiger.
Gebürstet ist eine Angabe zur Oberfläche, nicht zum Garn. Nach dem Weben läuft der Stoff über Walzen, die mit feinen Häkchen besetzt sind; sie ziehen Faserenden aus dem Garn heraus, ohne es zu zerstören. Was entsteht, ist ein kurzer, dichter Flor, der Luft einschließt und sich weich anfühlt. Der Effekt ist rein mechanisch — es kommt keine Beschichtung und kein Zusatzstoff ins Spiel, weshalb gebürstete Baumwolle für empfindliche Haut oft besser verträglich ist als behandelte Kunstfaser. Bezahlt wird das mit drei Eigenschaften. Der Stoff ist etwas weniger reißfest als ein ungebürsteter desselben Gewichts, weil Fasern aus dem Garnverbund gelöst wurden. Er fusselt anfangs. Und er ist empfindlich gegen alles, was den Flor niederdrückt: Weichspüler, Trocknerhitze, Bügeln von außen. Wer diese drei Punkte kennt, hat lange etwas von dem Hemd — der Flor bleibt über Jahre erhalten, wenn er nicht verklebt oder plattgedrückt wird.
Ein aufgerautes Gewebe. Beim Bürsten werden Faserenden aus dem Garn gezogen; der entstehende Flor schließt Luft ein und fühlt sich weich und wärmer an.
In den ersten Wochen lösen sich die kürzesten Faserenden. Nach ein paar Wäschen hört das auf.
Besser nicht. Reine Baumwolle läuft ein, und die Hitze drückt den Flor flach.
An kalten, trockenen Tagen ja. Es hält aber weder Wind noch Regen ab.
Der Stoff wurde nach dem Weben mechanisch aufgeraut. Der entstehende Flor schließt Luft ein und macht das Hemd weich und wärmer.

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