
Kroketten als Alleinfutter: energiedicht, portionsgenau und praktisch für Training und Reise. Von kaltgepresst bis extrudiert, für jede Lebensphase und jeden Bedarf.
Trockenfutter deckt den kompletten Nährstoffbedarf ab und lässt sich exakt dosieren. Kaltgepresste Sorten zerfallen im Magen schnell und liegen leichter auf; extrudierte Kroketten quellen stärker und sättigen länger.
Für Leistungshunde ist die Energiedichte der entscheidende Wert — sie steht als Umsetzbare Energie in kcal je 100 g auf der Verpackung.
Kaltgepresstes Futter wird bei etwa 45 bis 80 °C schonend verarbeitet, behält dadurch mehr hitzeempfindliche Vitamine und quillt im Magen kaum auf. Das reduziert das Risiko einer Magendrehung bei tiefbrüstigen Rassen. Extrudiertes Futter durchläuft höhere Temperaturen, ist dafür stärker aufgeschlossen und für viele Hunde besser verdaulich.
Zu kleine Kroketten werden geschluckt statt gekaut, zu große verweigern manche Hunde. Für kleine Rassen sind 6 bis 8 mm sinnvoll, für große 12 bis 16 mm. Schlingende Hunde profitieren von größeren Kroketten oder einem Anti-Schling-Napf.
Rohprotein zwischen 24 und 32 % deckt den Bedarf der meisten aktiven Hunde. Rohfett ab 16 % liefert die Energie für Ausdauerleistung; unter 12 % ist Futter eher für ruhige oder übergewichtige Hunde gedacht. Rohasche über 9 % deutet auf einen hohen Knochenanteil hin.
Ein geöffneter Sack sollte innerhalb von sechs bis acht Wochen aufgebraucht sein. Bei kleinen Hunden lohnt daher der kleinere Gebindepreis pro Kilo nicht, wenn das Futter am Ende ranzig wird.
Bei Welpen, Senioren mit Zahnproblemen und Hunden, die zu wenig trinken, ist Einweichen sinnvoll. Nutze lauwarmes Wasser und lass es 10 bis 15 Minuten quellen. Eingeweichtes Futter muss innerhalb einer Stunde gefressen werden, sonst verkeimt es.
Nur begrenzt. Normale Kroketten zerbrechen beim ersten Biss und haben kaum Reinigungswirkung. Wirksamer sind spezielle Dental-Kroketten mit Fasergerüst, vor allem aber regelmäßiges Zähneputzen und Kauartikel.
In der Vorbereitungsphase auf Turniere oder im Wintertraining steigt der Bedarf um 20 bis 50 %. Erhöhe nicht nur die Menge, sondern wechsle auf eine Rezeptur mit höherer Energiedichte — sonst wird die Portion so groß, dass sie den Magen belastet.
An einem stechenden, fettig-ranzigen Geruch, verklebten Kroketten oder Verweigerung durch den Hund. Ranziges Fett belastet die Leber — das Futter gehört dann entsorgt.