
Mischung mechanisch gepresster Pflanzenöle mit Bierhefe, Fructo-Oligosacchariden und einem Knoblauchwirkstoff — 250 ml, hergestellt in Italien.
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Artikelnummer: Olio Vivo 250 ml
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Fazoo Olio Vivo Active
17,99 €20,99 €Olio Vivo Active ist eine Mischung pflanzlicher Öle, die der Hersteller mechanisch presst — ohne chemische Lösungsmittel. Angereichert ist sie mit Bierhefe, Fructo-Oligosacchariden und einem für Hunde aufbereiteten Knoblauchwirkstoff, den der Hersteller Aglio Plus Sinergix nennt.
Der Hersteller gibt an, dass die Mischung reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie an Vitamin A, D, E und B-Vitaminen ist, dazu an Mineralstoffen und Spurenelementen. Verarbeitet werden laut Hersteller keine gentechnisch veränderten Organismen und kein Soja; chemische Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sind nicht enthalten. Hergestellt wird in Italien.
**Zu den Wirkungsaussagen des Herstellers und zum Knoblauchanteil steht Wesentliches weiter unten in diesem Text.** Wir haben mehrere Aussagen nicht übernommen und erklären dort, warum.
**Zusammensetzung und analytische Bestandteile liegen uns nicht vor.** Für ein Ergänzungsfuttermittel sind beide Angaben nach VO (EG) 767/2009 vorgeschrieben. Wir haben sie beim Lieferanten angefordert und tragen sie nach, sobald sie vorliegen — erfunden wird hier nichts.
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Ohne chemische Lösungsmittel gewonnen — das erhält hitzeempfindliche Inhaltsstoffe besser als eine Raffination.
Der Hersteller nennt einen hohen Anteil; konkrete Zahlen liegen nicht vor.
Ballaststoffe, die vorhandene Darmbakterien ernähren — Präbiotika, nicht Probiotika.
Was der Hersteller behauptet und was belegt ist, steht hier getrennt voneinander.
Ein Öl ersetzt kein Futter und keine Diagnose.
Der Hersteller nennt das ausdrücklich als Einsatzgebiet.
Der Hersteller nennt Hunde und Katzen; zur Katze siehe den Hinweis unten.
Der enthaltene Knoblauchwirkstoff ist für Katzen besonders problematisch — bitte vorher tierärztlich abklären.
— wenn das neue Haar gebildet wird.
, deren Pigment über die dunkle Jahreszeit verblasst ist.
— mit ausreichend Vorlauf, denn Fell wächst langsam.
als tägliche Ergänzung neben der tierärztlich empfohlenen Prophylaxe.
, wo Sandmücken vorkommen — zusätzlich zum Reiseschutz aus der Praxis.
als tägliche Öl- und Spurenelementkomponente.
, sobald der Tierarzt andere Ursachen ausgeschlossen hat.
Die genaue Fütterungsempfehlung nach Körpergewicht steht als Herstellerangabe weiter unten auf dieser Seite. 1. Vor jeder Gabe kräftig schütteln. Das Öl enthält Schwebstoffe, die sich am Flaschenboden absetzen, genau dort sitzen die Wirkstoffe. Wer nicht schüttelt, bekommt am Anfang reines Öl und am Ende das Konzentrat. 2. Menge nach Körpergewicht abmessen, die Tabelle weiter unten auf dieser Seite nennt die Werte in Gramm pro Tier und Tag. Nicht überschreiten. 3. Täglich unter das Futter mischen — Trockenfutter, Nassfutter oder BARF-Mischung. 4. Bei Trockenfutter gut untermengen, damit das Öl an den Kroketten haftet und nicht im Napf zurückbleibt. 5. Einschleichen: In den ersten Tagen mit etwa der halben Menge beginnen und langsam auf die volle Dosis steigern. Fett in größerer Menge auf einmal kann bei empfindlichen Hunden zu weichem Kot führen. 6. Kalorien einrechnen. Mit 94 Prozent Rohfett bringt das Öl je nach Hundegröße spürbar Energie mit, bei Übergewicht entsprechend von der Tagesration abziehen. 7. Geduld beim Ergebnis. Fell wächst langsam. Erste Veränderungen an Haut und Glanz zeigen sich meist nach einigen Wochen, ein sichtbar dichteres und farbkräftigeres Haarkleid braucht in der Regel einen kompletten Wachstumszyklus. Vor einer Ausstellung oder Reise also rechtzeitig beginnen. 8. Bei Katzen die Dosierung besonders genau einhalten und im Zweifel vorab den Tierarzt fragen. 9. Flasche nach Gebrauch immer gut verschließen, kühl und trocken lagern. 10. Nicht neben Reinigungsmitteln, Arzneimitteln oder anderen scharf riechenden Dingen aufbewahren — Öl nimmt Fremdgerüche an, und ein Hund riecht das lange vor uns.
Der Markt für Felllöle ist voll, meistens ist es Lachsöl, manchmal Leinöl, und damit hat es sich. FAZOO Olio Vivo ACTIVE ist anders aufgebaut: vier Pflanzenöle mit unterschiedlichen Profilen, kombiniert mit Wirkstoffen, die man in einer Ölflasche nicht erwartet.
Maiskeim- und Weizenkeimöl liefern mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E — Weizenkeimöl gilt als eine der reichsten natürlichen Vitamin-E-Quellen überhaupt. Leinsamenöl bringt Omega-3 aus pflanzlicher Quelle, Karottenöl die Carotinoide. Dazu Bierhefe für die B-Vitamine, cheliertes Zink als das Hautspurenelement in gut verfügbarer Bindungsform und FOS für den Darm, weil Hautprobleme oft dort ihren Ursprung haben.
Was das Produkt inhaltlich heraushebt, sind zwei Punkte:
Die Pigmentierung. Der Hersteller benennt sie konkret — Nasenspiegel, Schnauze, Lefzen, Lidränder und das Haarkleid. Das ist kein Nebeneffekt, sondern ein eigenständiges Ziel der Rezeptur, und man sieht es.
Und Aglio Plus Sinergix®, der für Hunde aufbereitete Knoblauchwirkstoff. Der Hersteller verweist auf wissenschaftliche Untersuchungen, wonach die tägliche Gabe das Risiko eines Befalls durch Sandmücken und Zecken verringern hilft. Ein zugelassenes Antiparasitikum ist das Öl damit nicht, es ersetzt keine tierärztlich empfohlene Prophylaxe. Aber als tägliche Ergänzung, die ohnehin dem Fell zugutekommt, ist es ein Argument.
Dazu die Herstellungsweise: mechanisch gepresst, ohne chemische Lösungsmittel, ohne GVO, ohne Soja, ohne chemische Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, produziert in Italien, dem Land der guten Öle.
Der Hersteller nennt eine tägliche Anwendung, gibt in den uns vorliegenden Unterlagen aber keine Dosierung in Milliliter je Kilogramm Körpergewicht an. Wir tragen sie nach, sobald sie vorliegt; bis dahin gilt die Angabe auf der Flasche.
Grundsätzlich gilt bei Ölen: langsam einschleichen. Wer von null auf die volle Menge geht, riskiert weichen Kot — Fett ist die Nährstoffgruppe, auf die der Hundedarm am empfindlichsten reagiert. Über eine Woche steigern ist der übliche Weg.
Öle gehören nach dem Öffnen kühl und dunkel gelagert und innerhalb weniger Wochen aufgebraucht. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind genau die, die am schnellsten ranzig werden; ein ranziges Öl ist nicht nur wirkungslos, sondern belastet den Stoffwechsel. Riecht das Öl kratzig oder wie alte Nüsse, gehört es weg.
Das ist der wichtigste Punkt an diesem Produkt, und er steht deshalb an erster Stelle. Knoblauch gehört zur Gattung Allium, ebenso wie Zwiebel, Lauch und Schnittlauch. Alle Allium-Arten enthalten Schwefelverbindungen, die bei Hund und Katze die roten Blutkörperchen schädigen: Es bilden sich sogenannte Heinz-Körper, die Zellen werden vorzeitig abgebaut, und in der Folge kann eine Blutarmut entstehen. Katzen sind dafür deutlich empfindlicher als Hunde, weil ihr Hämoglobin mehr oxidationsempfindliche Gruppen trägt. Entscheidend ist die Menge — und genau hier liegt das Problem: Der Hersteller gibt weder an, wie viel Knoblauchwirkstoff das Öl enthält, noch eine Dosierung. Ohne diese beiden Zahlen lässt sich nicht beurteilen, ob eine tägliche Gabe unbedenklich ist. Solange sie fehlen, gilt: Bei Katzen von diesem Produkt absehen, bis eine Tierärztin oder ein Tierarzt es freigegeben hat. Bei Hunden mit Vorerkrankungen des Blutes ebenso. Und bei allen anderen Hunden gehört die Frage in das nächste Gespräch in der Praxis.
Der Hersteller nennt eine Reihe von Wirkungen, die wir nicht in den Text übernehmen. Erstens: „wirkt Entzündungen der Haut entgegen“. Das ist eine Heilaussage, und für ein Futtermittel ist sie nach Artikel 13 der Verordnung (EG) 767/2009 nicht zulässig — unabhängig davon, ob sie zuträfe. Eine entzündete Haut hat eine Ursache, und die gehört gefunden. Zweitens: „stärkt das Immunsystem“. Das ist keine überprüfbare Aussage; es gibt keinen Messwert für Immunstärke, den ein Öl verbessern könnte. Drittens, und praktisch am wichtigsten: „beugt Ungezieferbefall vor“ und „verringert das Risiko eines Befalls“ durch den Knoblauchwirkstoff. Für eine zeckenabweisende Wirkung von Knoblauch gibt es keinen belastbaren Nachweis. Das ist keine akademische Frage: In Gebieten, in denen Babesiose oder Borreliose vorkommen, genügt eine einzige Zecke, die zubeißt. Wer sich auf ein Öl verlässt und auf ein zugelassenes Mittel verzichtet, geht ein Risiko ein, das er nicht überblickt. Was bleibt: eine Ölmischung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen — und das ist für Haut und Fell durchaus etwas.
Ohne die strittigen Aussagen bleibt ein Produkt, das seinen Zweck hat. Fettsäuren sind Baustoff: Die Hautbarriere besteht zu einem erheblichen Teil aus Lipiden, und das Haar wird aus Keratin gebildet, dessen Aufbau von der Versorgung mit essenziellen Fettsäuren abhängt. Fehlen sie, zeigt sich das an stumpfem Fell, Schuppen und einer durchlässigen Hautbarriere — das ist gut belegt. Umgekehrt heißt das aber auch: Ein Öl hilft dort, wo ein Mangel besteht. Ein Hund, der ein vollwertiges Alleinfutter bekommt, ist in aller Regel ausreichend versorgt, und zusätzliches Öl ändert dann wenig außer der Kalorienbilanz — 250 ml Öl sind rund 2.200 Kilokalorien. Sinnvoll ist eine Ölergänzung vor allem bei selbst zusammengestellten Rationen, bei BARF und bei Hunden mit erhöhtem Bedarf. Und Geduld gehört dazu: Fell wächst, sichtbare Veränderungen brauchen Wochen bis Monate.
Der Hersteller gibt das an. Wir raten davon ab, es ohne tierärztliche Rücksprache bei Katzen einzusetzen: Es enthält einen Knoblauchwirkstoff, und Katzen reagieren auf Allium-Verbindungen deutlich empfindlicher als Hunde.
Nein. Für eine zeckenabweisende Wirkung von Knoblauch gibt es keinen belastbaren Nachweis. Wo Babesiose oder Borreliose vorkommen, genügt eine einzige Zecke — dort gehört ein zugelassenes Mittel dazu.
Der Hersteller nennt keine vollständige Zusammensetzung und keine analytischen Bestandteile. Wir haben beides angefordert und tragen es nach, sobald es vorliegt.
Der Hersteller nennt in den uns vorliegenden Unterlagen keine Dosierung. Bis dahin gilt die Angabe auf der Flasche. Bei Ölen grundsätzlich langsam einschleichen — zu viel Fett auf einmal führt zu weichem Kot.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden schnell ranzig. Kühl und dunkel lagern, innerhalb weniger Wochen aufbrauchen. Riecht es kratzig oder wie alte Nüsse, gehört es weg.
Für ein Ergänzungsfuttermittel schreibt die Verordnung (EG) 767/2009 zwei Angaben vor: die Zusammensetzung — also welche Einzelfuttermittel enthalten sind — und die analytischen Bestandteile mit ihren Anteilen. Beides liegt uns für dieses Produkt nicht vor. Der Herstellertext nennt Kategorien („Pflanzenöle“, „wertvolle Zusätze“) und einzelne Zutaten (Bierhefe, Fructo-Oligosaccharide, Knoblauchwirkstoff), aber keine vollständige Liste und keine Prozentangaben. Wir hätten aus den genannten Zutaten eine plausibel aussehende Liste bauen können. Das tun wir nicht: Eine erfundene Deklaration ist schlechter als keine, weil sie eine Sicherheit vortäuscht, die es nicht gibt — und weil Menschen anhand solcher Listen entscheiden, ob ein Produkt für ein Tier mit Unverträglichkeit in Frage kommt. Die Angaben sind beim Lieferanten angefordert.
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