
Für Hunde bis etwa 10 kg: kleine Kroketten, hohe Energiedichte und eine Rezeptur, die dem schnellen Stoffwechsel kleiner Rassen gerecht wird.






Kleine Rassen verbrauchen je Kilogramm Körpergewicht bis zu 60 % mehr Energie als große. Gleichzeitig fasst der Magen wenig — das Futter muss also viel Nährstoff auf wenig Volumen bringen.
Kroketten von 6 bis 8 mm lassen sich vom kleinen Gebiss zuverlässig zerbeißen.
Rezepturen für kleine Rassen liegen häufig bei 380 bis 420 kcal je 100 g. Das klingt viel, ist aber nötig, damit die Tagesration in eine handliche Portion passt. Der Preis pro Kilogramm ist entsprechend höher, der Verbrauch aber deutlich geringer.
Kleine Rassen neigen überdurchschnittlich zu Zahnstein und Parodontitis, weil die Zähne enger stehen. Kroketten mit Faserstruktur helfen etwas, ersetzen aber kein Zähneputzen. Plane die Zahnpflege von Anfang an ein.
Sehr kleine Rassen und Junghunde unter 3 kg können bei langen Fresspausen unterzuckern. Drei Mahlzeiten am Tag geben mehr Sicherheit als zwei.
Ein 5-kg-Hund frisst rund 100 g am Tag. Ein 12-kg-Sack reicht damit vier Monate — deutlich zu lange. Kaufe kleinere Gebinde, damit das Futter frisch bleibt.
Ein Hund von 5 kg liegt je nach Aktivität bei etwa 80 bis 120 g Trockenfutter, ein 8-kg-Hund bei 120 bis 170 g. Die genaue Menge hängt von der Energiedichte des Futters ab.
Ja. Durch das enge Gebiss lagert sich schneller Plaque an. Tägliches Zähneputzen, Dental-Kauartikel und regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt sind bei kleinen Rassen besonders wichtig.
Zwei bis drei. Bei sehr kleinen Rassen unter 3 kg sind drei Mahlzeiten sinnvoll, um Unterzuckerung bei langen Pausen zu vermeiden.