
Monoprotein, hypoallergen, getreidefrei oder diätetisch — Rezepturen für Hunde mit besonderem Bedarf. Wähle den Bereich, der zum Beschwerdebild deines Hundes passt.








Juckreiz, wiederkehrende Ohrentzündungen, weicher Kot oder Gewichtsprobleme sind häufig fütterungsbedingt. Der Weg führt über die Reduktion: weniger Komponenten, klar benannte Proteinquelle, kontrollierte Nährstoffe.
Bei diagnostizierten Erkrankungen gehört die Auswahl in Absprache mit dem Tierarzt.

Steht eine Futtermittelunverträglichkeit im Raum, führt kein Weg an einer Ausschlussdiät vorbei: acht bis zwölf Wochen ausschließlich eine neue Proteinquelle und eine neue Kohlenhydratquelle, ohne Leckerlis, Kauartikel oder Tischreste. Erst danach wird gezielt wieder eingeführt.
Ein Diätfuttermittel ist auf ein konkretes Krankheitsbild ausgelegt — Nierendiäten sind proteinreduziert, Leberdiäten kupferarm, Harnsteindiäten mineralstoffkontrolliert. Ohne die passende Diagnose gefüttert, kann eine solche Rezeptur schaden statt helfen.
„Monoprotein" bedeutet genau eine tierische Proteinquelle. „Hypoallergen" meint entweder eine seltene Proteinquelle oder ein hydrolysiertes Protein, dessen Ketten so klein sind, dass das Immunsystem sie nicht mehr erkennt. „Getreidefrei" sagt nur, dass kein Getreide enthalten ist — mit Allergien hat das oft gar nichts zu tun, weil tierische Proteine die häufigeren Auslöser sind.
Haut und Fell reagieren träge. Rechne mit sechs bis zwölf Wochen, bis sich eine Umstellung sichtbar auswirkt. Wer nach zwei Wochen erneut wechselt, verliert die Aussagekraft.
Typisch sind ganzjähriger Juckreiz ohne Flohbefall, wiederkehrende Ohrentzündungen, entzündete Pfoten und chronisch weicher Kot. Bestätigt wird der Verdacht nur über eine konsequente Ausschlussdiät, nicht über Bluttests.
Nein. Die häufigsten Auslöser sind tierische Proteine wie Rind, Huhn und Milchprodukte. Getreidefrei hilft nur, wenn tatsächlich eine Getreidekomponente das Problem ist.
Acht bis zwölf Wochen, streng und ohne Ausnahmen. Schon ein einzelnes Leckerli mit der auslösenden Komponente macht das Ergebnis unbrauchbar.
Für die Auswahl ja. Diätetische Alleinfuttermittel greifen gezielt in den Stoffwechsel ein und setzen eine gesicherte Diagnose voraus. Für Sensitiv- oder Monoproteinfutter ohne Krankheitsbezug ist keine Verordnung nötig.