
Feuchtfutter mit rund 75 % Wasseranteil: sättigend bei weniger Kalorien, hoch akzeptiert und ideal für Hunde, die zu wenig trinken.








Der hohe Feuchtigkeitsgehalt entlastet Nieren und Blase und macht Nassfutter zur ersten Wahl bei Harngrieß, bei Gewichtsreduktion und bei mäkeligen Fressern.
Beachte: Weil rund drei Viertel Wasser sind, brauchst du die drei- bis vierfache Menge gegenüber Trockenfutter.
Nur als Alleinfutter deklarierte Dosen decken den kompletten Nährstoffbedarf. Reines Fleisch in der Dose ist Ergänzungsfutter und muss um Mineralstoffe, Calcium und Öle erweitert werden — sonst entstehen mittelfristig Mangelerscheinungen.
Ein Hund, der ausschließlich Nassfutter bekommt, nimmt über das Futter bereits einen großen Teil seines Flüssigkeitsbedarfs auf. Das verdünnt den Harn und senkt das Risiko für Struvit- und Oxalatkristalle. Bei diagnostizierter Blasen- oder Nierenproblematik ist das ein handfester Vorteil.
Bei gleichem Füllvolumen liefert Nassfutter deutlich weniger Kalorien. Der Hund bekommt eine große, sichtbare Portion und bleibt satt, während die Energiezufuhr sinkt. Das reduziert das Betteln nach der Mahlzeit spürbar.
Geöffnete Dosen gehören abgedeckt in den Kühlschrank und sind dort zwei Tage haltbar. Serviere nicht direkt kalt — Zimmertemperatur verbessert Geruch und Akzeptanz deutlich. Reste im Napf nach 30 Minuten entfernen.
Als Faustwert etwa 30 bis 40 g je Kilogramm Körpergewicht am Tag bei einem durchschnittlich aktiven Hund. Ein 20-kg-Hund liegt damit bei rund 600 bis 800 g. Die genaue Empfehlung steht auf der Dose und richtet sich nach der Energiedichte.
Es reinigt nicht, verursacht aber auch nicht mehr Zahnstein als Trockenfutter. Entscheidend für die Zahngesundheit sind Zähneputzen und geeignete Kauartikel, nicht die Futterkonsistenz.
Ja. Portioniere direkt nach dem Öffnen in Tagesrationen und friere sie ein. Im Kühlschrank auftauen lassen und vor dem Füttern auf Zimmertemperatur bringen.